Von dem Kirchenvater Basilius dem Großen (gest. 379) erzählt ein gelehrter Zeitgenosse: Der römische Präfekt, wütend darüber, dass er Christum nicht verleugnen wollte, drohte ihm mit allen Machtmitteln des Kaisers, zunächst mit dem Einzug all seiner Habe. Aber Basilius erwiderte ihm: „Ich besitze nichts, als ein paar ärmliche Kleider und einige Bücher.“ „Dann werde ich dich in die Verbannung schicken!“, sagte der Beamte. „Ich kenne keine Verbannung, denn die Erde ist überall des Herrn“, lautete die Antwort. „So werde ich dich töten lassen“, fuhr ihn der Präfekt an. „Dann schickst du mich nur zu meinem himmlischen Vater“, sprach gelassen Basilius. Jetzt rief der Präfekt ratlos aus: „Was fange ich mit einem solchen Menschen an?“
„Was fange ich mit einem solchen Menschen an?“ (Basilius)
Bibelreferenzen: Offenbarung 2,10, Römer 8,38-39
Schlagwörter: Leiden um Christi Willen, Verfolgung
| Quelle | Haug, Martin: Er ist unser Leben (Verlag von J.F.Steinkopf in Stuttgart, 1941) |
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| Ort in Quelle | 422 |
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