Stgt. Z., 31.12.1993- Der Jahreswechsel war von alters her mit verschiedenen Sitten und Gebräuchen verbunden. Da wurde das Schicksal in mannigfacher Weise befragt. Fromme Leute stachen mit einer Nadel in die Bibelseiten, die aufgeschlagene Seite offenbarte nun das Geschick des Fragenden. Junge Leute, Mädchen und Jungen, warfen Schuhe in die offene Tür, praktizierten das „Bleigießen“ oder „Glücksgreifen“. Dadurch hofften, und hoffen auch heute noch, die Beteiligten Lichtblicke in die Zukunft tun zu können.
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