Robert Boyle (1627-1691) wird als der Vater der modernen Experimentalwissenschaft bezeichnet. Er prägte das Wort ‚Analyse‘ und war der Erste, der zwischen einem Element und einer Verbindung unterschied. Er definierte die chemische Reaktion und entwickelte die Luftpumpe. Doch weniger bekannt ist, dass er mehr über Religion und die Bibel geschrieben hatte als über die Wissenschaft. Er sagte in seinen Werken sogar öfter, dass er sich deshalb so gern mit der Experimentalwissenschaft befasse, weil er die Harmonie der Heiligen Schrift mit den Naturgesetzen beweisen wolle. Aus seiner Tasche finanzierte er eine Bibelübersetzung in die Sprache der Algonquin-Indianer, die von John Eliott erarbeitet wurde. Boyle lernte Hebräisch und Aramäisch, ebenso Syrisch um die Bibel besser verstehen zu können. (Entscheidung 2/2003)
Robert Boyle und die Bibel
Schlagwörter: Glauben und Verstehen, Glaube und Wissenschaft, Autorität der Bibel
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