„Nur Perlen!“

C. H. Spurgeon: Wir würden vielleicht im gegenwärtigen Augenblick einen Beutel voll Perlen höher schätzen, als einen Sack voll Brot. Aber wem wäre nicht die Geschichte von dem armen Verirrten bekannt, der sich in der Wüste befand und der, als er dem Hungertode nahe war, in seiner Ermattung über einen Gegenstand strauchelte, von welchem er hoffte, dass es etwas sei, das seinen Hunger stillen möchte, der aber, als er den Beutel aufhob, so bitter enttäuscht wurde, dass er schmerzlich ausrief: „Ach, es sind nur Perlen!“ Wie viel wertvoller wäre ihm Brot gewesen! Ach, und in der Zeit unsrer Seelennot ist es nicht das zeitliche Gut, das uns befriedigen kann. Nur Christus, das Brot des Lebens, kann genügen.

Quelle

Spurgeon, C.H.: Das Buch der Bilder und Gleichnisse (Oncken, 1903)

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