Wie zuletzt bei der Sonnenfinsternis 1999 hatte auch Nostradamus in den Tagen nach dem 11. September (2001) Konjunktur. Mitte September war „Nostradamus“ der am häufigste gesuchte Begriff in den Internet-Suchmaschinen. Auf der Homepage des Esoterikers Manfred Dimde stieg nach dem Terroranschlag die Zahl der Besucher von 150 auf 28.000 an! (Materialdienst der EZW 11/2001) 500 Jahre nach der Geburt von Nostradamus (14.12.1503-1566) erlebt der Astrologe eine Hochkonjunktur: Ein Internetbuchhändler bietet rund 170 verschiedene lieferbare Titel an. Auf über eine Viertel Million Treffer weltweit stößt man beim Suchbegriff „Nostradamus“ im Internet. Derzeit existieren rund 400 Interpretationen, teilweise mit wissenschaftlichem Anspruch. „Das Wunder bei Nostradamus ist nicht sein Text, sondern die Auslegekunst seiner Erklärer.“ (Max Dessoir) (Materialdienst EZW 12/2003)
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