In ihrem ausgezeichneten Buch „Say Yes to Life“ (Sag ja zum Leben) kommentiert Anna B. Mow Matthäus 18. Sie erzählt von Bruder Rufus, den sie einen erfahrenen Lehrling der Liebe nennt. „Zwischen ihm und einem alten Freund entstand ein Missverständnis. Er war sehr verwirrt, weil sein Freund es ablehnte mit ihm darüber zu sprechen. Er meinte, etwas tun zu müssen, hatte aber keine Ahnung, was. Dann fand er zu seinem Entzücken den nächsten Schritt, der im achtzehnten Kapitel von Matthäus vorgeschlagen wird. ‚Nimm jemand mit dir und geh wieder hin‘ (V.16). Und so dachte er nach: ‚Wen kann ich mitnehmen? Wenn ich einen meiner Freunde mitnehme, wird er den Eindruck haben, dass wir ihn überfallen wollen und dann wird alles noch schlimmer. Ich weiß, was ich mache. Ich nehme seinen besten Freund mit und werde diesem meine Version der Geschichte nicht erzählen, bis wir alle zusammensitzen.‘ Die Wahl von Bruder Rufus war die Schocktherapie, die den Weg zur völligen Versöhnung ebnete.“ Das ist sichtbare Liebe. John M. Drescher, „Frucht des Geistes“
Nimm jemand mit dir und geh wieder hin
Bibelreferenz: Matthäus 18,16
Schlagwörter: Ermahnung, Zurechtweisung, Gemeindezucht
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