Unmittelbar nach seiner Bekehrung merkte Spurgeon, dass die Sünde mit ihrem Anspruch noch immer lebendig war. Etwas ratlos ging er in die Gemeinde, in der er zum Glauben kam. Der Predigttext war Römer 7. Spurgeon hoffte auf eine Erklärung, doch der Prediger vertrat die Meinung, dass Paulus den Zustand eines unwiedergeborenen Menschen beschreibt. Enttäuscht verließ Spurgeon mitten in der Predigt die Gemeinde. Über die Vertreter dieser Lehre meinte er später: „Sie sind gut für Unbekehrte, aber von keinem Nutzen für die Kinder Gottes … Sie sind wie ein Pferch: Gut, um die Schafe am weglaufen zu hindern, können aber keine Nahrung bieten.“ (Gary Inrig, Herz aus Eisen, CV Dillenburg, 2002)
Nahrung, nicht nur Rettung
Bibelreferenz: Römer 7,15
Schlagwort: Wirkung der Predigt
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