Ph. Yancey berichtet (Von Gott enttäuscht) von einem Missionar in Peru, der unter den Shipido-Indios gearbeitet hatte. Ein armseliges Dorf, aber darin gab es eine blühende christliche Gemeinde. Außerhalb des Dorfes stand ein Granitstein, den ein Missionar aufgestellt hatte, als sein sechs Monate alter Sohn gestorben war. Neben dem Grab hatte er ein Bäumchen gepflanzt, und er begoss es jeden Tag. Er kam zum Grab, manchmal weinte er, manchmal betete er, manchmal sei er nur da gestanden und habe ins Leere geschaut. Er ist am Tode seines Sohnen fast kaputtgegangen, Zweifel an der Gerechtigkeit Gottes haben ihm schwer zu schaffen gemacht. War das der Lohn für seinen Einsatz? Wo lag der Sinn? Die Christen wollten ihn trösten, hatten aber keinen Erfolg. Er erkrankte schwer, eine organische Ursache wurde dafür nicht gefunden, und er musste die Heimreise antreten.
Missionar am Tode seines Sohnes fast kaputtgegangen
Schlagwörter: Mutlosigkeit, Verzagtheit, Verzweiflung, Weltmission, Einsatz und Opfer in der Mission
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