Leid gibt Freudenlieder

Johann Menzer starrt auf den letzten Balken seines abgebrannten Hauses. Da wird ihm das Lied geschenkt: „O, dass ich tausend Zungen hätte.“ Julie Hausmann steht am frischen Grab ihres Bräutigams. Sie wird stille und sagt: „Wenn ich auch gleich nichts fühle…“ Horatio Spafford erhält die Nachricht, dass seine Familie ertrunken ist. Moody betet mit ihm. Spafford bekennt: „Wenn Friede mit Gott…“ Marie Schmalenbach, mit verkrüppelten Armen und Beinen, schreibt mit dem Mund: „Brich herein, süßer Schein…“ Paul Gerhardt bekennt im 30-jährigen Krieg: „Mein Herze geht in Sprüngen und kann nicht traurig sein, ist voller Freud und Singen, sieht lauter Sonnenschein. Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ, das, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist.“

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