Richard C. Detweiler schrieb: „Das Evangelium zu predigen und gleichzeitig militärische Aktionen zu unterstützen oder sogar an ihnen teilzunehmen und sie als den Willen Gottes zu bezeichnen, ist der größte Widerspruch. Dasselbe muss auch im Blick auf die christliche Einstellung gegenüber anderen gesellschaftlichen Übeln gesagt werden. Wenn wir für unser Zeugnis Mittel gebrauchen, die mit dem Weg des Kreuzes nicht übereinstimmen (den wir ja zu gehen behaupten), widersprechen wir unserer Botschaft.“ Der Krieg gibt Tod statt Leben, Hass statt Liebe, Verurteilung statt Vergebung, Vergeltung statt Versöhnung, er sucht, was er zerstören kann, statt das Verlorene zu suchen um es zu retten. Er gebraucht tödliche Waffen im Kampf gegen Menschen, denen ich das Evangelium verkündigen muss. Für mich bedeutet die Teilnahme am Krieg die schlimmste Verleugnung des Missionsbefehls und aller anderen Befehle und Taten Jesu. Ich stimme Charles Clayton Morrison zu, der sagte: „Man kann sich nichts dem Christentum Gegensätzlicheres vorstellen als den Krieg. Der Krieg ist die Verleugnung des eigentlichen Lebensprinzips und des Glaubens Jesu in der frechsten möglichen Form. Er ist anti-Christ in der rohesten, nacktesten Form.“ John M. Drescher, „Das Nein meines Gewissens“
Krieg ist der anti-Christ in der rohesten, nacktesten Form
Schlagwörter: Unvereinbarkeit des Christseins mit dem Krieg, Krieg
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