C. H. Spurgeon: Ich habe gehört, dass die Karawanen in der Wüste, wenn sie Wassermangel haben, gewöhnlich einen Reiter auf einem Kamel voraus zu senden pflegen, damit er Wasser suche. In einiger Entfernung, so dass er noch in Hör- oder Sehweite ist, folgt ihm ein zweiter nach und nach einer Meile ein dritter und so fort. Sobald der vorderste Mann Wasser findet und fast, ehe er selber seinen Durst zu löschen sucht, dreht er sich um und ruft seinem Hintermann laut zu: „Komm!“ Sobald der zweite Reiter des ersten Stimme hört, ruft er dasselbe Wort „Komm!“ dem dritten zu, der dritte dem vierten und so weiter, bis die Wüste von dem „Komm!“ widerhallt. – So spricht in dem Wort der Schrift zunächst der Geist: „Komm!“ und die Braut ruft: „Komm!“ und wer es hören will, dem rufen wir es laut und vernehmlich zu: „Komm!“ „Wen da dürstet, der komme und nehme das Wasser des Lebens umsonst!“
„Komm!“
Bibelreferenz: Offenbarung 22,17
Schlagwörter: Evangelisation, Einladung zum Heil
| Quelle | Spurgeon, C.H.: Das Buch der Bilder und Gleichnisse (Oncken, 1903) |
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| Ort in Quelle | 445 |
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