Pastor Funcke erzählt, wie er zu einer Neunzigjährigen kam, die ihm jedesmal einfach den Rücken zukehrte. Einmal als sie schilt dass niemand ihr einen Kaffee mache – die Ihrigen waren in der Heuernte -, kocht er ihr eine Tasse Kaffee, und siehe, das Eis ist gebrochen. Stoßweise bringt die Alte hervor: „O wie bin ich schlecht, o wie bin ich schlecht! Jetzt sehe ich, dass sie ein Mann Gottes sind, sie haben Recht, wenn sie immer predigen, dass wir Menschen verloren sind, wenn wir keinen Heiland haben…“ Weit tat sie ihre Seele auf für die Botschaft vom Sünderheiland, von dem sie vorher gar nichts hatte wissen wollen und fand den Weg zu ihrem Herrn.
Kleinigkeiten
| Quelle | Haug, Martin: Er ist unser Leben (Verlag von J.F.Steinkopf in Stuttgart, 1941) |
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| Ort in Quelle | 1802 |
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