Vor einer Zeit sah ich einen Sadhu (indischer Heiliger) auf einem Nagelbrett liegen. Ich ging zu ihm und fragte: Zu welchem Zweck verwundest und quälst du deinen Leib auf diese Weise?“ Er erwiderte: „Es bedeutet Buße und Abtötung des Fleisches. Ich diene Gott auf diese Weise, aber ich bekenne, die Stiche dieser Nägel sind nicht so schlimm wie die Schmerzen, die meine Sünden und böse Begierden mir bereiten.“ Ich fragte: „Wie lange treibst du das schon, und wie weit hast du dein Ziel erreicht?“ „Ich begann es vor 18 Monaten, aber ich habe mein Ziel noch nicht erreicht. Dazu sind viele Jahre und wohl viele Geburten nötig.“ Nach einem Zeugnis von Jesus antwortete er mir: „Ich kann niemals zugeben, man könne Erlösung als freies Geschenk und in einem kurzen Leben erlangen.“ Friso Melzer, Christusbotschaft in Indien, Kreuzverlag, Stuttgart
Kasteiungen und viele Wiedergeburten
Bibelreferenz: Kolosser 2,23
Schlagwörter: Ablehnung der Botschaft, Hinduismus
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