Wilbur Rees: „Ich hätte gerne für 3 Dollar Gott. Bitte nicht so viel, dass er meine Seele angreift oder meinen Schlaf stört, aber gerade soviel, wie es einer Tasse warmer Milch oder einem Nickerchen in der Sonne gleichkommt. Ich möchte nicht so viel von ihm, dass ich einen Schwarzen lieben oder mit einem Auswanderer Rüben ernten muss. Ich möchte Begeisterung, nicht Änderung. Ich möchte die Wärme des Mutterleibes, nicht die Wiedergeburt. Ich möchte ein Pfund Ewigkeit in einer Papiertüte. Ich hätte gern für 3 Dollar Gott, bitte!“ So ist es. Unser „Ich“ in uns möchte Gott nicht vollständig wegwerfen, sondern ihn in bequemer Entfernung haben. Für 3 Dollar von ihm genügt. Ein Sack voll, mehr nicht. Gerade so viel, um meinen Schuldstand unter der Grenze der Strafe zu halten, gerade so viel, dass ich sicher dem ewigen Feuer entkomme. Aber auf jeden Fall nicht so viel, dass ich nervös werde – oder meine Meinung ins Wanken kommt oder mein Lebensstil davon bestimmt wird.
Ich hätte gerne für 3 Dollar Gott
Schlagwörter: Falsche Vorstellungen von Gott, Gottesbild, Wertschätzung der Familie, Familie
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