Als Booker T. Washington Präsident des Tuskegee-Instituts in Alabama war, sah ihn einmal eine Frau die Straße entlanggehen. Sie erkannte ihn nicht und schrie: „Hey, du! Komm her und hack mir das Holz!“ Washington ging fröhlich auf den Hof, zog sich die Jacke aus, hackte das Holz, trug es ins Haus und ging wieder. Dabei erkannte ihn ein Dienstmädchen und teilte ihre Entdeckung ihrer Herrin mit. Die Frau war furchtbar erschrocken über das, was sie getan hatte. Sie ging hin um sich zu entschuldigen. „Das ist vollkommen in Ordnung“, erwiderte der große Schwarze, „ich tue meinen Freunden gerne einen Gefallen.“ Sie hatte eine Lektion gelernt, die sie nie mehr vergessen sollte und wurde mit ihrem Reichtum eine der finanziellen Stützen des Colleges. Jesus sagte: „Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen“ (Matth. 5,5). Petrus schreibt über den „unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes: das ist köstlich vor Gott“ (1. Petr. 3,4). „Die Frucht des Geistes ist … Sanftmut.“
Hey, du! Komm her und hack mir das Holz!
Bibelreferenzen: Galater 5,22, Matthäus 5,5, 1.Petrus 3,4
Schlagwort: Sanftmut
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