Als Junge hatte Wilhelm Schmidt Probleme in der Schule, aber Maschinen begeisterten ihn. Er trieb sich auf Bahnhöfen herum und stellte den Lokführern allerlei Fragen. Dann konzentrierte er sich auf hochkomprimierte Dampfmaschinen und ließ 1200 Erfindungen patentieren. Bekannt wurde er als „Hansdampf-Schmidt“. Jede seiner Erfindungen schrieb er Gott zu. Auf seinen Zeichnungen und in seinen Tagebüchern findet man sehr häufig den Satz: „Ich danke dir, Gott, ich danke dir!“ Oft lebte er in großer Armut. Trotzdem öffnete er sein Haus den Bedürftigen. Mitunter saßen hohe Militärs oder Politiker an einem Tisch mit bettelarmen Menschen. Er sagte: „Was wirklich zählt, erhalten wir nicht durch intellektuelle Fähigkeiten, sondern durch Gott, die höchste Macht.“ nach Petersen, Psalmen, Lieder des Lebens, Hänssler, 2001
„Hansdampf-Schmidt“
Schlagwörter: Demut, Bescheidenheit, Einfachheit, Dankbarkeit gegenüber Gott
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