C. H. Spurgeon: Neulich sah ich einen blinden Fisch, der stets in dem Wasser einer dunklen Höhle gelebt hatte. Er hatte keine Augen und er bedurfte derselben auch nicht, da er sein Dasein an einem Ort fristete, wohin niemals ein Lichtstrahl drang. Es gibt viele Leute, welche jenem Fisch gleichen, sie sind vollkommen damit zufrieden, blind zu sein, ja, was noch mehr ist: es gibt viele blinde Verlorene, welche laut und öffentlich erklären, dass es so etwas wie Licht gar nicht gebe, denn sie sagen, dass sie es noch nie gesehen haben. Ja, so ist es auch, sie haben keine Augen, mit denen sie es sehen könnten. Der fleischliche Sinn kann göttliche Dinge nicht verstehen, es fehlt ihm die Fähigkeit, vermöge welcher er es verstehen könnte. „Fleischlich gesinnt sein, ist der Tod.“
Gleich blinden Fischen
Bibelreferenzen: Römer 11,8, Matthäus 13,15
Schlagwörter: Heiliger Geist, Der Heilige Geist offenbart geistliche Wahrheiten
| Quelle | Spurgeon, C.H.: Das Buch der Bilder und Gleichnisse (Oncken, 1903) |
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| Ort in Quelle | 310 |
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