Wenige Tage vor ihrem Tod (5.3.1668), schrieb Paul Gerhardts Frau in ihre Bibel: ‚Heute fühl ich es, mein Kräfte schwinden mit jedem Augenblicke. Es wird wohl der Bote sein, der mich von hier abruft. Soll es also sein, so gib, Herr, dass ich die Schwachheit meines Herzens besiege! Dir befehle ich meinen lieben Eheherrn und mein einziges Kind (ein erst sechsjähriger Sohn), das Du mir aus großer Gnade gelassen hast. In Deine Hände befehle ich Seele und Leib. Ich kann nicht mehr, die Hand zittert. Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn!‘
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