Professor A. Schlatter schreibt in seinen Lebenserinnerungen: „Dem Sterben meines Vaters gingen lange Wochen voran, in denen seine Kraft langsam verging. Als die Mutter in dieser Zeit einmal den Vers von ‚den goldenen Gassen‘ sprach, antwortete er: ‚Es verlangt mich nicht nach diesem Plunder, aber danach verlangt mich, am Hals des Vaters zu hängen.‘ Er sah den Sinn des Lebens und den Zweck des Sterbens in jener Begegnung des Vaters mit uns, durch die alles, was finster und stündlich in uns ist, vergeht. Meine Theologie hat mir nichts anderes verschafft, als was der Vater sterbend ausgesprochen hat, aber ich denke, das ist genug.
„Es verlangt mich nicht nach diesem Plunder!“
Bibelreferenzen: 1.Johannes 3,1, Offenbarung 21,21
Schlagwort: Tod und Sterben
| Quelle | Haug, Martin: Er ist unser Leben (Verlag von J.F.Steinkopf in Stuttgart, 1941) |
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| Ort in Quelle | 1382 |
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