In der Juli 1996-Ausgabe berichtete „Das Beste“ über einen ungewöhnlichen Test, der in einigen Städten Europas durchgeführt wurde: Absichtlich liegengelassene Geldbörsen, die dann von verschiedenen Bürgern gefunden und von den Mitarbeitern der Redaktion beobachtet wurden, sollten Aufschluss über ihre Ehrlichkeit geben. Der Test fiel unterschiedlich aus. In einem Pariser Vorort fand eine Arbeitslose die Geldbörse – und gab sie mit der Bemerkung ab: „Ich glaube, die Ehrlichkeit habe ich von meinen Eltern gelernt.“ In Weimar fand eine Achtjährige die Geldbörse, übergab sie ihrer Mutter und beide lieferten sie ab. Die Mutter hatte vor kurzem ihre Anstellung als Verkäuferin verloren. „Als ich jung war, haben wir hier harte Zeiten durchgemacht und brauchten jeden Pfennig“, sagte sie. „Aber meine Eltern waren grundehrliche Leute, und ich versuche, meine drei Kinder genauso zu erziehen.“
Ehrlichkeitstest von „Das Beste“
Schlagwörter: Vergebung, Vergebungsbereitschaft, Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit, Vorbild in der Kindererziehung
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Aberglaube / Spiritismus / Wahrsagerei / Zauberei