Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte, Die du geschaffen durch dein Allmachtswort, Wenn ich auf alle jene Wesen achte, Die du regierst und nährest fort und fort, Dann jauchzt mein Herz dir, großer Herrscher, zu: Wie groß bist du, wie groß bist du! Carl Boberg sagte einmal, dass die Schönheit der schwedischen Seen und Wiesen nach einem Sommergewitter die Anregung zu diesem Lied in schwedischer Sprache gegeben habe. Stuart Hine: Der erste Vers der englischen Version entstand nach einem furchtbaren Gewitter in einem Bergdorf in der Bukowina (damals Rumänien), in dem er Schutz suchte. Später besuchte er dieses Dorf erneut, und auf einer Lichtung im Wald sangen einige Christen mit Mandolinenbegleitung das Lied mit dem russischen Text von Prokhanoff. Daraufhin dichtete er den zweiten Vers. Der letzte Vers gibt die Sehnsucht nach der Heimat der Emigranten nach dem II. Weltkrieg wieder. Das Lied wurde von Manfred von Glehn (1867-1924) ins Deutsche übersetzt.
Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte,
Schlagwörter: Entstehungsgeschichten einzelner Lieder, Liedgut
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