„Die Bibel ist das unanständigste Buch der Welt.“

In einer Tischrunde von Offizieren wurde gern gespöttelt, vor allem über die Dinge des Glaubens. Nur wenn der Herr von Knobelsdorff dabei war, schwieg man, denn man wusste, dass er ein bewusster Christ war und daraus kein Hehl machte. Einmal juckte es die anderen doch, ihm eins auszuwischen, man kritisierte die Bibel nach Strich und Faden und setzte den Trumpf drauf: „Die Bibel ist das unanständigste Buch der Welt.“ Aber der Herr von Knobelsdorff kannte seine Pappenheimer und wusste um ihr fragwürdiges Sittenleben: „Meine Herren“, sagte er, „wenn die Bibel das unanständigste Buch der Welt wäre, dann hätten Sie es schon längst gelesen.“

Quelle

Schäfer, Heinz: Hört ein Gleichnis (Christliches Verlagshaus GmbH)

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