Herbert Roth: „Kein Jahr war vergeblich“, Jurastudent in Rum., 1958-64 in versch. Gefängnissen. Radu, ein Mithäftling, erzählte ihm von seiner gelungenen Flucht nach Jugoslawien, um nach Italien zu entkommen. In den Bergen, nach seiner Meinung an der Grenze zu Italien, ruht er eines Nachts auf einem viereckigen Stein aus. Er geht weiter und stößt, nach einem längeren Marsch wieder auf diesen Stein. Mutlos setzt er sich, er erblickt ein Licht und freut sich, schon in Italien zu sein. Er geht auf diese Hütte zu und stellt mit Entsetzen fest, dass er einem jugoslawischen Grenzposten in die Hände gefallen war. Es war klar, dass er nach Rumänien ausgeliefert werden würde. Als sie ihn abtransportierten, führte ihn ein Soldat gerade zu demselben Stein und sagt ihm: „Einen Schritt weiter, und du wärst in Italien gewesen!“
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