Als Chrysostomus von römischen Kaiser eingesperrt wurde, überlegte der Kaiser ohne Erfolg wie er Chrysostomus zum Widerruf bewegen könne. Da diskutierte er mit seinen Beratern, was man dem Gefangenen tun könne. „Soll ich ihn in den Kerker stecken?“, fragte der Kaiser „Nein“, sagte einer der Berater, „denn er wird gerne dorthin gehen. Denn er sehnt sich nach Ruhe, wo er sich an den Gnaden Gottes freuen kann“ „Dann soll er hingerichtet werden!“, sagte der Kaiser. „Nein“, war die Antwort, „denn er wird auch froh sein zu sterben. Er verkündet, dass er durch den Tod in die Gegenwart Gottes kommt.“ „Was sollen wir denn sonst tun?“, fragte der Herrscher. „Es gibt nur eine einzige Sache, die Chrysostomus wirkliche Schmerzen bereitet“, sagte der Berater. „Um ihm echte Schmerzen zu bereiten, führe ihn zur Sünde. Er hat vor nichts Angst außer vor Sünde!“
Chrysostomus – nur vor Sünde Angst
Schlagwörter: Treue, Leiden um Christi Willen, Verfolgung, Standhaftigkeit, Gebet, Angst, Furcht, Fürbitte
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