Tertullian, geboren 160 in Karthago, Advokat, Presbyter, schreibt, dass die Heiden über die Christen staunen: „Sehet, wie sie sich untereinander lieben, wie einer für den anderen zu sterben bereit ist.“ In einem Brief des Bischofs Cyprian, Karthago, lesen wir etwas über die Fürsorge der Christen. Die Gemeinde Karthago hat für ferne, von Räuberbanden heimgesuchte Gemeinden 100.000 Sesterzien (ca. 10.000 €) gesammelt und sendet sie mit den Worten: „Wenn ein Glied leidet, so leiden auch die anderen mit.“ Der römische Kaiser Julian sagte: „Die gottlosen Galiläer (er meinte die Christen) ernähren außer ihren eigenen Armen auch die unsrigen.“ Eusebius, der Kirchenvater, berichtete, dass die Christen die Einzigen waren, die während einer großen Pestzeit ihr Mitgefühl und ihre Menschenliebe durch die Pflege der Kranken, Bestattung der Toten und Speisung der Hungrigen bewiesen.
Bruder- und Nächstenliebe bei den ersten Christen
Schlagwörter: Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Gutes tun, Güte, Bruderliebe, Wert der Gemeinschaft
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