Robert Ley (war Führer der Deutschen Arbeitsfront, die vorgab, sich für die Belange der Arbeiter einzusetzen) sagte früher einmal im Blick auf Jesus Christus, der die »Sünde der Welt trägt«: »Brauche ich nicht. Ich brauche kein Lamm Gottes, vor dem ich auf den Knien rutsche und das ich um Gnade anwinsle. Das mögen die Christen tun, dieses feige, unmännliche Volk. Ich stehe gerade vor meinem Herrgott, und wenn ich einmal was verkehrt gemacht habe, nun, das fress ich dann selber aus vor dem Herrgott. Aber ich brauch kein Lamm Gottes, das mich kleidet mit seiner Gerechtigkeit!« – Als Robert Ley sein Tun hätte auslöffeln können, hängte er sich im Gerichtsgefängnis von Nürnberg an seinem Hosenträger auf. – Sein Bibelwissen hatte er als Jugendlicher beim Besuch des »Christlichen Vereins Junger Männer« (CVJM) in Nümbrecht, bei Waldbröl, erworben. Arno Pagel in »Des Meisters Ruf«, Schriftenmissionsverlag, Lemgo-Lieme
Brauche kein Lamm Gottes
Schlagwörter: Ablehnung der Botschaft, Gottesleugner, Spötter, Lästerer, Selbstgerechtigkeit, Selbstmord
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