In seinem Buch „Denken – für Christen nicht verboten“, berichtet Earl Radmacher von einem College-Zeugnisgottesdienst im nordkalifornischen Vorgebirge. Es war ein herrlicher Tag, die Umgebung war prächtig, wilde Blumen, der nahegelegene Bach, hochgewachsene Fichten hoben die Stimmung. Vor ihm saß eine blinde Studentin, die nichts von dieser Schönheit sehen konnte. Aber auch sie legte ihr Zeugnis ab: „Ich konnte die schönen Dinge, für die ihr gedankt habt, nicht sehen, aber andererseits brauche ich auch nicht die hässlichen Dinge anzusehen, die ihr sehen musstet. Ehrlich gesagt, ich danke Gott für meine Blindheit. Seht mal, ich bin blind von Geburt an. Ich habe niemals etwas gesehen. Und wisst ihr, was meine Augen zuerst sehen werden? Jesus Christus! Ich werde ihn sehen, wenn er mir im Himmel meinen neuen, ewigen Leib geben wird.“
Blinde freut sich auf den Himmel
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