Modersohn erzählt von einem blinden Werkführer, der, als er an einem Steinbruch vorüberkam, durch umherfliegende Steinsplitter das Augenlicht verloren hatte. Dieser Mann bekannte: „Ich kann Gott gar nicht genug danken, dass er mich blind gemacht hat, denn das war der Weg, dass ich sehend wurde, dass ich Jesum erkannte.“ Die Gemeinschaft mit Christus schien ihm mit dem Verlust seiner Augen nicht zu hoch bezahlt.
Als ich mich von ihm verabschiedete, merkte ich, dass er einen Trauring trug. Ich fragte meine Begleiter: „Ist der Mann verheiratet?“ „Ja, gewiss“, hieß die Antwort, „er hat Frau und Kinder. Aber als er blind geworden war, sagte seine Frau: Mit einem blinden Mann kann ich nichts anfangen – und ging von ihm fort.“ Oh, da merke ich, dass er einen noch viel höheren Preis für den Heiland bezahlt hatte, und – er erschien ihm doch nicht zu hoch.



Aberglaube / Spiritismus / Wahrsagerei / Zauberei