Die zehnjährige Tilly rettete rund Hundert Menschen am Strand von Phuket im Süden Thailands das Leben, weil sie im Erdkunde-Unterricht gut aufgepasst hatte. Sie habe die Vorzeichen der Flutwelle erkannt und ihre Mutter gewarnt, sagte sie der britischen Boulevard-Zeitung „The Sun“ vom Wochenende. Ihre Mutter habe dies weitergegeben, so dass der Maikhao-Strand vor ihrem Hotel und dem Nachbarhotel rechtzeitig geräumt werden konnte. Dem Blatt zufolge wurde an dieser Stelle niemand getötet oder ernsthaft verletzt. Sie berichtete der Zeitung, dass ihr Geografie-Lehrer im Unterricht das Thema Seebeben durchgenommen und dabei erklärt habe, wie Tsunamis entstehen. „Ich war am Strand, als das Wasser seltsam wurde, es blubberte, und dann fing das Meer plötzlich an, sich zurückzuziehen“, berichtete das Mädchen. „Ich verstand, was passierte, und hatte das Gefühl, dass ein Tsunami kommen würde. Da habe ich Mama Bescheid gesagt.“ Tillys Lehrer bestätigte dies dem Blatt. „The Sun“ taufte das Mädchen aus dem südenglischen Oxshott „Strandengel“.
Aufmerksame Schülerin rettet 100 Urlauber
Schlagwörter: Rettersinn, Liebe zu den Verlorenen
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