Die Königsstraße in Königsberg (heute Kaliningrad) hieß ursprünglich „Die neue Sorge“. Dieser Name, so wird erzählt, hatte folgenden Hintergrund: Als man diesen Teil der Stadt erbaut hatte, schickte man einen Boten zum Statthalter des Markgrafen, dem Fürsten Rasdizwil, und ließ ihn fragen, wie die Straße heißen solle. Der war ein bequemer Mann und gab zur Antwort: „Ach, wieder eine neue Sorge!“ Da nannte man die Straße: „Die neue Sorge“. Es gibt viele „bequeme“ Christen, die dem Fürsten Rasdizwil gleichen. Jede neue Aufgabe, die ihnen gestellt wird, bedeutet für sie eine neue Sorge.
„Ach, wieder eine neue Sorge!“
Ähnliche Produkte
Der Tod des Bruders Jemand Anders
Aus einem Gemeindebrief: „Die Nachricht vom Tod unseres Bruders Jemand Anders, eines der wertvollsten Mitglieder unserer Gemeinde, hat uns alle…Schlagwörter: Bereitschaft zum Dienst | Dienstbereitschaft | Arbeit in der Gemeinde | Gemeindearbeit
Der Streit in der Werkzeugkiste
Einst war Unfrieden in einer Werkstatt. Herr Bohrer, ein tiefer Forscher, meinte, Bruder Hobel tue durchaus nur oberflächliche Arbeit. Wenn…Schlagwörter: Arbeit in der Gemeinde | Gemeindearbeit | Geistesgaben


Aberglaube / Spiritismus / Wahrsagerei / Zauberei