Eine miserable Trefferquote brachten Wahrsager im vergangenen Jahr (2002) zu Stande. Nur vier Prozent ihrer konkreten Prognosen traten tatsächlich ein. Das stellte ein Miglied der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften in Roßdorf bei Darmstadt fest. So sah der Wahrsager Reo Souli voraus, dass Spaniens Nationalkicker die Fußballweltmeisterschaft gewinnen würden, tatsächlich gewann Brasilien das Turnier. Den Vizeweltmeister Deutschland sah Souli bereits gegen Kamerun ausscheiden. Die Astrologin Patricia Schwennold las aus den Sternen angeblich sichere Hinweise auf mehrere Terroranschläge, etwa ein Attentat auf den Außenminister Joschka Fischer Ende September sowie Anschläge auf den Berliner Reichstag und das NATO-Hauptquartier in Brüssel. Nach ihrer Voraussage sollte Palästinenserführer Jassir Arafat das Jahr 2002 nicht überleben. In Deutschland gibt es rund 20.000 Hellseher, Astrologen und Wahrsager mit einem Umsatz von 500 Millionen Euro pro Jahr. (nach idea 2/2003)
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