Bei ihren Prognosen für 1992 hatten Astrologen aus aller Welt erneut keine Sternstunde. Rund 50 Vorhersagen trug die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften mit Sitz in Roßdorf bei Darmstadt zum Jahresbeginn zusammen. Die Bilanz zum Jahresende: Gesammelt hatten sich die Astrologen geirrt. Bundeskanzler Kohl trat nicht zurück, M. Gorbatschow wurde nicht US-Bürger, der 1. FC Kaiserlautern verteidigte auch nicht seinen Meistertitel, das Weiße Haus in Washington ist nicht abgebrannt, und Charles und Diana haben sich, nach einer Vorhersage, auch nicht versöhnt. Den Rücktritt von H. D. Genscher sah niemand voraus, auch die Wahl Clintons nicht. Die niedrige Trefferquote von 1991 habe die Astrologen nicht im Geringsten beeindruckt. „Auch im nächsten Jahr werden wieder alle Astrologen danebenliegen.“
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