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	<title>Wiedergutmachung leisten &#8211; CMV-Beispielsammlung</title>
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	<title>Wiedergutmachung leisten &#8211; CMV-Beispielsammlung</title>
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		<title>Ich büße für einen empfangenen Befehl!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:14:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Pilot, der die Atombombe (Uranbombe) über Hiroshima abwerfen musste, war über die Folgen seines Tuns erschüttert: 70.000 Tote (200.000 nach heutiger Zählung), 130.000 verkrüppelte und verunstaltete Menschen! &#8211; Aus Verzweiflung flüchtete er ins Kloster von Bilbao zu den spanischen Trapisten. &#8211; Ein Reporter fragte ihn dort: »Wollen Sie wirklich hinter Klostermauern büßen für das,<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pilot, der die Atombombe (Uranbombe) über Hiroshima abwerfen musste, war über die Folgen seines Tuns erschüttert: 70.000 Tote (200.000 nach heutiger Zählung), 130.000 verkrüppelte und verunstaltete Menschen! &#8211; Aus Verzweiflung flüchtete er ins Kloster von Bilbao zu den spanischen Trapisten. &#8211; Ein Reporter fragte ihn dort: »Wollen Sie wirklich hinter Klostermauern büßen für das, was Sie getan haben?« »Ja, ich büße für einen empfangenen Befehl!«, erklärte er seinen Entschluss. </p>
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		<title>Holz aus dem Wald gestohlen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:14:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Späte Reue zeigte ein Bürger, der nach Kriegsende 1945 aus dem Vaihinger Wald bei Stuttgart Holz gestohlen hatte. 46 Jahre nach der Tat entlastete er jetzt in einem Brief an das Bezirksamt sein schlechtes Gewissen. Darin schreibt der Bekenner, dass er damals wegen der allgemeinen Not den Diebstahl nicht als solchen angesehen hatte, heute aber<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Späte Reue zeigte ein Bürger, der nach Kriegsende 1945 aus dem Vaihinger Wald bei Stuttgart Holz gestohlen hatte. 46 Jahre nach der Tat entlastete er jetzt in einem Brief an das Bezirksamt sein schlechtes Gewissen. Darin schreibt der Bekenner, dass er damals wegen der allgemeinen Not den Diebstahl nicht als solchen angesehen hatte, heute aber anders darüber denke. &#8222;Es war nicht mein Eigentum und darum, einfach ausgedrückt, gestohlen.&#8220; Im Brief befand sich ein Scheck über 200 DM. </p>
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		<title>Der gewissenhafte Missionar</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/der-gewissenhafte-missionar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:07:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[C. H. Spurgeon: Lasst uns bestrebt sein, die Leute merken zu lassen, was das für ein Evangelium ist, das wir glauben. Ein Missionar in China nahm seine Flinte und stieg in sein Boot, um den Fluss hinaufzufahren und einige wilde Enten zu schießen. Er schoss einige, entdeckte aber zu seinem Leidwesen, dass er nicht wilde,<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>C. H. Spurgeon: Lasst uns bestrebt sein, die Leute merken zu lassen, was das für ein Evangelium ist, das wir glauben. Ein Missionar in China nahm seine Flinte und stieg in sein Boot, um den Fluss hinaufzufahren und einige wilde Enten zu schießen. Er schoss einige, entdeckte aber zu seinem Leidwesen, dass er nicht wilde, sondern einige zahme Enten geschossen hatte, die seinem Nachbar gehörten. Der Eigentümer war zwar weit entfernt, aber dem Missionar war die Lust zur Fortsetzung der Entenjagd vergangen, er zog sein Boot ans Ufer und war nun bestrebt, den Eigentümer der geschossenen Enten aufzusuchen, denn er konnte nicht ruhen, bis er den Schaden, den er unabsichtlich angerichtet hatte, ersetzen konnte. Der Eigentümer, der daran gewöhnt war, dass andere Leute auf seine Enten schossen und deshalb kein Wort darüber verlor, war aufs höchste erstaunt und konnte sich die Ehrlichkeit des Mannes Gottes nicht erklären. Er erzählte anderen davon, und es sammelte sich eine ganze Schar von Chinesen, die den Missionar anstarrten, als ob er vom Mond gekommen wäre. Ein so überaus ehrlicher Mensch, der die Enten nicht nehmen wollte, nachdem er sie ohne Wissen irgend eines Menschen geschossen hatte! Sie hörten dem Evangelium mit Aufmerksamkeit zu und bemerkten, das sie Lehr gut sein müsse, die einen Mann so gewissenhaft mache, wie der Missionar es war. Es wundert mich nicht, wenn der kleine Vorfall mehr für den Sieg des Evangeliums ausrichtete, als 20 gute Predigten es hätten tun können. So lasst es bei uns sein, lasst uns in jeder Stellung so handeln, dass wir das Evangelium, das uns anvertraut ist, in allen Stücken zieren. </p>
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		<title>&#8222;Du bist verrückt! Die denken, da ist ‘ne Bombe drin&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:07:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»Die klauen mir ein Jahr meines Lebens &#8211; ich klaue ihnen ihr Besteck! Das steht mir zu!« So sagte ich mir nach meiner Einberufung zum Wehrdienst. Entschlossen, meinen Wehrsold auf diese Weise auf ein »angemessenes« Niveau aufzustocken, ließ ich beim »Essen fassen« immer wieder einen Löffel, eine Gabel oder ein Messer in meinen großen Hosentaschen<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>»Die klauen mir ein Jahr meines Lebens &#8211; ich klaue ihnen ihr Besteck! Das steht mir zu!« So sagte ich mir nach meiner Einberufung zum Wehrdienst. Entschlossen, meinen Wehrsold auf diese Weise auf ein »angemessenes« Niveau aufzustocken, ließ ich beim »Essen fassen« immer wieder einen Löffel, eine Gabel oder ein Messer in meinen großen Hosentaschen verschwinden. Dieser »Sport« brachte mir nicht nur das »Silber« ein, sondern nebenbei auch noch die Anerkennung meiner Kameraden, denen ich meine Beute mit stolz gewölbter Brust zu präsentieren pflegte. So kam es, dass ich nach meiner Entlassung mit einem 24-teiligen Besteck-Set nach Hause ging. Nachdem ich Christ geworden war, las ich in der Bibel, wie der Zöllner Zachäus nach seiner Begegnung mit Jesus Christus konkrete Schritte unternahm, um Unrecht wieder gutzumachen: »Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich von jemand etwas durch falsche Anklage genommen habe, so erstatte ich es vierfach« (Lukas 19,8). Ich wusste, was ich zu tun hatte. Nach einigem Überlegen packte ich das gestohlene Besteck in eine Schachtel und adressierte sie an die »Prinz-Franz-Kaserne«. In einem beiliegenden Schreiben erklärte ich, dass ich zum Glauben an Jesus gefunden habe und nun Gott gehorsam sein wolle. Einige lachten mich aus: »Du bist verrückt! Die denken, da ist &#8217;ne Bombe drin!« Außerdem war das Päckchen ziemlich schwer und ich musste viel Porto dafür bezahlen. Doch das war es mir wert! Denn mit dem gewichtigen Päckchen verschwand auch eine bleierne Last von meinem Gewissen. &#8211; Die »Entsorgung von Altlasten« ist ein wichtiger Bestandteil des neuen Lebens als Christ! </p>
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		<title>Durch Predigt den Dieb überführt</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/durch-predigt-den-dieb-ueberfuehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:06:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[C. H. Spurgeon: In dieser Stadt wurde einer meiner lieben Freunde, der vorher Geschäftsmann gewesen war, zum Prediger berufen und er hielt einmal eine Predigt über die Notwendigkeit der Rückerstattung. Einige seiner wohlmeinenden Freunde sagten ihm, dass er die Leute vertreiben werde, wenn er über derartige Themata öfter predige. Aber im Laufe der nächsten Woche<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>C. H. Spurgeon: In dieser Stadt wurde einer meiner lieben Freunde, der vorher Geschäftsmann gewesen war, zum Prediger berufen und er hielt einmal eine Predigt über die Notwendigkeit der Rückerstattung. Einige seiner wohlmeinenden Freunde sagten ihm, dass er die Leute vertreiben werde, wenn er über derartige Themata öfter predige. Aber im Laufe der nächsten Woche begegnete dem Prediger auf der Straße ein Mann, der ungefähr in seinem Alter stand und zu ihm sagte: &#8222;Sind Sie nicht früher einmal eine Zeitlang in dem Warenhause von Herrn Soundso tätig gewesen?&#8220; &#8222;Ja, so ist es.&#8220; &#8222;Erinnern Sie sich noch, dass Ihnen in der Zeit Ihre Taschenuhr abhanden gekommen kam?&#8220; &#8222;Ja, es ist so.&#8220; &#8222;Nun, ich war mit Ihnen zu gleicher Zeit dort. Erinnern Sie sich meiner?&#8220; &#8222;Wie heißen Sie? O ja, ich erinnere mich Ihres Namens.&#8220; &#8222;Ich war es, der Ihnen damals die Uhr stahl. Vergangenen Sonntag erfuhr ich, dass Sie am Abend predigen würden und ich ging, Sie zu hören und nun habe ich keine Ruhe, bis ich Ihnen als Ersatz für Ihre Uhr zweihundert Mark eingehändigt habe.&#8220; &#8222;Nein&#8220;, sagte mein Freund, &#8222;ich brauche kein Geld.&#8220; &#8222;Aber ich muss zurückerstatten&#8220;, sagte der andre. Endlich erklärte mein Freund, dass die Uhr nicht den Wert von zweihundert, sondern nur etwa von achtzig Mark gehabt habe. So gab ihm der Mann denn achtzig Mark und der Prediger kam zu seinen Tadlern zurück und sagte: &#8222;Sehen Sie, wie Sie auch über meine Predigt urteilen mögen &#8211; sie hat mir schon Vorteil gebracht. Ich hatte die mir gestohlene Uhr schon ganz vergessen, aber die Predigt hat mir das Geld dafür eingebracht.&#8220; Der Mann, welcher die Rückerstattung leistete, ist jetzt ein ehrenvoller Christ. Ich wüsste nicht, wie er das sein könnte, wenn er die Uhr auf seinem Gewissen behalten hätte und ich glaube nicht, dass wir den Leute ein tröstliches Evangelium predigen können, welche andern Menschen ein Unrecht zugefügt haben und dasselbe nicht nach Möglichkeit gutzumachen suchen. Wie kann ich euch trösten, wenn ihr euer Unrecht nicht bereut, sondern in demselben weiter lebet? </p>
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		<title>Echte Buße</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/echte-busse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:04:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[C. H. Spurgeon: Ich erinnere mich der Geschichte jenes berühmten Schuhflickers, Thomas Olivier, welcher ein äußerst lockeres Leben führte, bis er unter Wesleys Predigt durch Gottes Gnade erneuert und später ein gewaltiger Prediger wurde. Dieser Mann hatte vor seiner Bekehrung die Gewohnheit, viele Schulden zu machen. Er sagt davon: &#8222;Ich fühlte großen Schmerz darüber und<div class="more-link">
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			</div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>C. H. Spurgeon: Ich erinnere mich der Geschichte jenes berühmten Schuhflickers, Thomas Olivier, welcher ein äußerst lockeres Leben führte, bis er unter Wesleys Predigt durch Gottes Gnade erneuert und später ein gewaltiger Prediger wurde. Dieser Mann hatte vor seiner Bekehrung die Gewohnheit, viele Schulden zu machen. Er sagt davon: &#8222;Ich fühlte großen Schmerz darüber und mir war, als ob ich jede Summe, die ich geborgt hatte, gestohlen hätte.&#8220; Nun war er nicht nur hinsichtlich dieser und jener Schuld bußfertig, sondern er trauerte ernstlich darüber, dass er überhaupt Schulden hatte und als er zu seiner Überraschung von einem Verwandten eine Geldsumme erbte, kaufte er sich ein Pferd und ritt von Stadt zu Stadt und von Ort zu Ort, um jedermann zu bezahlen, dem er schuldig geblieben war. Ehe er seine Rundreise beendigt hatte, hatte er an siebzig Stellen die Schulden entrichtet und Kapital nebst Zinsen bezahlt und er war noch genötigt gewesen, das Pferd, den Sattel und den Zaum zu verkaufen, um es dahin bringen zu können. Während dieser bedeutungsvollen Reise ritt er oft mehrere Meilen, um selbst eine kleine Summe von etwa 50 Pfennig, aber das Prinzip war dasselbe, ob sich die Schuld auf 50 Pfennig oder auf 2000 Mark belief. Wie nun der, welcher Schulden hasst, bestrebt sein wird, sich von jeder 50 Pfennig-Schuld zu reinigen, so bereut der, welcher seine Sünde bereut, dieselbe in jeder Form und Gestalt. Der wahrhaft Bußfertige übersieht keine Sünden. Er verabscheut die Sünden. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ohne Wiedergutmachung keine Vergebung</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/ohne-wiedergutmachung-keine-vergebung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:03:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Professor Walter erzählt in seinen &#8222;Lebenserinnerungen aus 50 Jahren&#8220; von einem Aufenthalt bei Samuel Zeller in Männedorf. Die Erklärung des Wortes Matth. 18,34 erschütterte ihn einmal besonders. Zeller führte etwa aus: Jede Sünde gegen Gott bringt uns schon auf Erden in einen Kerker, aus dem wir nicht eher frei werden, als bis wir alles bezahlt,<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Professor Walter erzählt in seinen &#8222;Lebenserinnerungen aus 50 Jahren&#8220; von einem Aufenthalt bei Samuel Zeller in Männedorf. Die Erklärung des Wortes Matth. 18,34 erschütterte ihn einmal besonders. Zeller führte etwa aus: Jede Sünde gegen Gott bringt uns schon auf Erden in einen Kerker, aus dem wir nicht eher frei werden, als bis wir alles bezahlt, wiedergutgemacht haben. Als Beispiel führte er einen Lehrer in Brasilien an, der ohne Kündigung seine Stelle verlassen hatte, weil er den Pastor ärgern und in seiner Wirksamkeit stören wollte. Der Lehrer wollte nach Europa fahren, aber durch besondere Umstände konnte er nicht abfahren, darum erreichte ihn noch ein Brief des Pastors, in dem er ihn beschwor, zurückzukehren und ihm möglichste Erfüllung seiner Wünsche versprach. Aber der Kontaktbrüchige blieb hart und fuhr ab. Je weiter sich das Schiff von Brasilien entfernte, desto gestörter wurde der Verstand des Lehrers. Als er in Frankreich ankam, musste er in eine Irrenanstalt gebracht werden. Berühmte Psychiater bemühten sich um ihn. Zuletzt kam er nach Männedorf. Wie ein Tier war er geworden. Alles Beten und Händeauflegen half nichts. Einmal predigte Zeller über das Wort Matth. 18,34. Da richtete der Unglückliche seinen Kopf ein wenig auf. Nach der Predigt kam er zu Zeller und sagte: &#8222;Ich will bezahlen.&#8220; &#8222;Alles bezahlen?&#8220; &#8222;Ja, alles.&#8220; &#8222;Gut, dann schreiben Sie dem Pfarrer nach Brasilien: Ich habe gesündigt im Himmel und vor dir, ich bitte um Christi willen um Verzeihung und bin bereit, auf der Stelle nach Brasilien zurückzukehren und ohne Gehalt nur für das trockene Brot Dienst zu tun.&#8220; Ein Brief dieses Inhalts ging ab und der Mann war für einige Wochen wieder völlig verschlossen. Eines Tages kam der Lehrer zu Zeller als ein neuer Mensch und sagte: &#8222;Jetzt weiß ich, dass mir Gott vergeben hat.&#8220; Nach einiger Zeit kam die Antwort aus Brasilien: &#8222;Soeben erhalte ich Ihren Brief und eile, Ihnen mitzuteilen, dass ich alles Vorgefallene vergebe und vergesse&#8230;&#8220; Der Brief trug das Datum jenes Tages, da der Lehrer wieder normal wurde. Er war aus seinem Kerker entlassen, weil er bezahlt hatte. &#8211; Bewegt von dieser Geschichte, kam der junge Walter nach St. Moritz in seine Pension zurück, wo er Pfarrer Christian Tischhauser traf. Er erzählte ihm sein Erlebnis. Als er geendet hatte, sagte der Pfarrer lächelnd: &#8222;Ich kann Ihnen alles Gehörte bestätigen, denn der Pfarrer in der Geschichte bin ich.&#8220; </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ohne Wiedergutmachung keinen Frieden</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/ohne-wiedergutmachung-keinen-frieden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:03:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Marienkirche in Lübeck steht ein Opferstock. Er stellt einen Knaben dar, der eine Schale mit Geldstücken in der Hand hält. Aus der wirft er mit der andern Hand haufenweise das Geld in den Kasten zu seinen Füßen. Dieses Standbild hat seine besondere Geschichte. Es erinnert an einen Jungen in Lübeck, der immer treu<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Marienkirche in Lübeck steht ein Opferstock. Er stellt einen Knaben dar, der eine Schale mit Geldstücken in der Hand hält. Aus der wirft er mit der andern Hand haufenweise das Geld in den Kasten zu seinen Füßen. Dieses Standbild hat seine besondere Geschichte. Es erinnert an einen Jungen in Lübeck, der immer treu zur Kirche ging und darin ganz genau Bescheid wusste. Einmal, als er sah, wie viele Gaben in den Oberstock gelegt wurden, kam ihm plötzlich der Gedanke: Wie wäre es, wenn ich an einem Abend, wenn es niemand sieht, einen Griff in die Opferbüchse tun würde. Die Versuchung bekam solche Macht über ihn, dass er den Gedanken ausführte. Das heimliche Tun lag als Schuld auf seinem Gewissen. Freilich wusste keiner, was er getan hatte. Er wurde groß, verdiente gut und &#8211; konnte nicht ruhig schlafen, bis er eines Tages wusste: Was mich nicht zur Ruhe kommen lässt, das ist die heimliche Sünde aus meiner Jugendzeit. Da ging er in sich. Er bat nicht nur Gott um Vergebung, er bekam auch Mut, seine Tat vor Menschen zu bekennen. Der reiche Kaufmann brachte für den Gotteskasten der Marienkirche so viel Goldstücke, wie er damals Pfennige entwendet hatte. Als warnendes Beispiel ließ er das Standbild setzen. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ohne Wiedergutmachung keine Freude</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/ohne-wiedergutmachung-keine-freude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:03:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Maler war zu einem neuen Leben erwacht, konnte aber keinen Frieden finden. Immer wieder kam er zu Aussprachen, bis er zuletzt gestand, er habe als Lehrjunge seinem Meister eine Leiter entwendet. Lange noch sträubte er sich, jetzt die Leiter seinem ehemaligen Meister zurückzubringen, da er selbst inzwischen ein geachteter Handwerker geworden war. Es half<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Maler war zu einem neuen Leben erwacht, konnte aber keinen Frieden finden. Immer wieder kam er zu Aussprachen, bis er zuletzt gestand, er habe als Lehrjunge seinem Meister eine Leiter entwendet. Lange noch sträubte er sich, jetzt die Leiter seinem ehemaligen Meister zurückzubringen, da er selbst inzwischen ein geachteter Handwerker geworden war. Es half nichts &#8211; erst als er sein Unrecht wiedergutgemacht hatte, fand er Frieden im Herzen und konnte ein fröhlicher Christ werden. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unvergessene Schuldigkeit</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/unvergessene-schuldigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:02:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei einer Weihnachtsfeier erhielt die Berliner Stadtmission ein Schreiben aus Cincinnati in Amerika, in dem ein Deutscher schrieb, dass er als junger Bursche in Berlin gewesen sei und sich immer noch für Berlin interessiere, obwohl er schon lange in Amerika sei. Mit einer Gabe für die Stadtmission verband er folgende Bitte: &#8222;Ich habe im Jahre<div class="more-link">
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			</div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Weihnachtsfeier erhielt die Berliner Stadtmission ein Schreiben aus Cincinnati in Amerika, in dem ein Deutscher schrieb, dass er als junger Bursche in Berlin gewesen sei und sich immer noch für Berlin interessiere, obwohl er schon lange in Amerika sei. Mit einer Gabe für die Stadtmission verband er folgende Bitte: &#8222;Ich habe im Jahre 1876 meinen Meister, der hat &#8230; geheißen und am Hallischen Tor gewohnt, um zwei Taler betrogen. Sehen Sie doch einmal nach, ob der Meister noch lebt, und dann stellen sie ihm die zwei Taler, die ich mit beilege, zu. Ich bin jetzt über 80 Jahre und habe die Empfindung, dass dies mein letztes Weihnachten ist&#8230;&#8220; Aus: &#8222;Kraft und Licht&#8220;, Nr. 23,1937. </p>
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