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	<title>Vergänglichkeit des Menschen &#8211; CMV-Beispielsammlung</title>
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	<title>Vergänglichkeit des Menschen &#8211; CMV-Beispielsammlung</title>
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		<title>Wie werde ich klug?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:09:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor einigen Jahren sah ich einen Bericht über einen Einsiedler, der, weit weg von der Zivilisation, in den Wäldern Kanadas lebte. Obwohl seine Hütte von dichtem Wald umgeben war, legte der Mann meist weite Strecken zurück, um Feuerholz zu holen. Auf die Frage eines Journalisten, weshalb er so große Mühen auf sich nehme, wo doch<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren sah ich einen Bericht über einen Einsiedler, der, weit weg von der Zivilisation, in den Wäldern Kanadas lebte. Obwohl seine Hütte von dichtem Wald umgeben war, legte der Mann meist weite Strecken zurück, um Feuerholz zu holen. Auf die Frage eines Journalisten, weshalb er so große Mühen auf sich nehme, wo doch so nahe bei seiner Hütte Holz zu finden sei, antwortete er: »Im Alter werde ich nicht mehr weite Wege zurücklegen können. Dann werde ich auf die Bäume bei der Hütte angewiesen sein.« Dieser Mann hatte eine weise Entscheidung getroffen, weil er Alter und zunehmende Schwäche als Realität akzeptierte. Viele Menschen verdrängen den Gedanken an ihr eigenes Sterben, obwohl der Tod &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; »todsicher« ist. Doch das Nachdenken über die Begrenztheit unseres Lebens wird dazu führen, dass wir klug handeln. Mose betet deshalb in Psalm 90,12: »So lehre [uns] denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen!« Weisheit ist die Fähigkeit, Situationen richtig zu beurteilen und wohl überlegt zu handeln. </p>
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		<title>Ich habe noch viel vor!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:08:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alexander der Große hat mit seinem Heer nach vielen Kämpfen Indien (d.h. das heutige Pakistan) erobert und steht nun im Spätsommer 325 v. Chr. an der Mündung des gewaltigen Indus-Flusses. Sein Blick schweift über die Weite des Indischen Ozeans: Ja, er hat es geschafft. Sein sehnlichster Wunsch, das Ende der östlichen Welt zu erreichen, scheint<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alexander der Große hat mit seinem Heer nach vielen Kämpfen Indien (d.h. das heutige Pakistan) erobert und steht nun im Spätsommer 325 v. Chr. an der Mündung des gewaltigen Indus-Flusses. Sein Blick schweift über die Weite des Indischen Ozeans: Ja, er hat es geschafft. Sein sehnlichster Wunsch, das Ende der östlichen Welt zu erreichen, scheint ihm erfüllt zu sein. Aber sofort steigt ein neuer Gedanke in dem Rastlosen auf: Nun gilt es, auch die westliche Welt bis an die »Säulen des Herkules« (= Meerenge von Gibraltar) zu unterwerfen. Dann ist sein Lebensziel erreicht, dann ist er der wahre Weltbeherrscher. Sofort rüstet er zum Rückmarsch, um von Babylon aus den Plan umzusetzen. Aber dort stirbt er im Jahr 323 v. Chr. an einem Fieber. Nur 33 Jahre alt ist er geworden. Sein in nur zwölf Jahren errichtetes Weltreich bricht auseinander. Gewiss, so himmelstürmend sind unsere Lebenspläne nicht. Aber haben wir nicht alle unsere Vorstellungen über das, was wir im Leben erreichen wollen? Selbst 70- bis 80-Jährige versichern oft noch zuversichtlich: »Ich habe noch viel vor!« Aber sind diese Pläne wirklich das Wichtigste für uns? Die wichtigste Lebensfrage ist doch nicht: »Was werde ich noch alles erreichen?«, sondern: »Wo werde ich die Ewigkeit zubringen?« Und um diese Frage zu beantworten, bedarf es allerdings keiner großen Pläne. Denn es gibt nur zwei Entscheidungsmöglichkeiten: Ohne Gott in die ewige Gottesferne und Verzweiflung oder durch den Glauben an Jesus Christus in die ewige Gemeinschaft mit Gott. Sollten wir diese Frage nicht vor allen Lebensplänen beantworten? </p>
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		<title>Das Sterbekleid Saladins</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/das-sterbekleid-saladins/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:07:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[C. H. Spurgeon: Wer hätte nicht von dem berühmten asiatischen Kämpfer Saladin gehört oder gelesen? Nachdem er Ägypten unterworfen und sich selbst zum Sultan von Ägypten und Syrien gemacht, nachdem er eine Menge Städte erobert und Jerusalem den Händen der Kreuzfahrer entrungen, musste dieser mohammedanische Held sich doch noch einem mächtigeren Überwinder ergeben. Wenige Augenblicke,<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>C. H. Spurgeon: Wer hätte nicht von dem berühmten asiatischen Kämpfer Saladin gehört oder gelesen? Nachdem er Ägypten unterworfen und sich selbst zum Sultan von Ägypten und Syrien gemacht, nachdem er eine Menge Städte erobert und Jerusalem den Händen der Kreuzfahrer entrungen, musste dieser mohammedanische Held sich doch noch einem mächtigeren Überwinder ergeben. Wenige Augenblicke, bevor er seinen Geist aushauchte, beorderte er einen Herold, an der Spitze einer Lanze das Sterbekleid, in welchem er begraben werden wollte, anzubringen, es hoch emporgehoben überall umherzutragen und während dessen auszurufen: &#8222;Seht, dies ist alles, was Saladin der Große, der Sieger, der Herrscher, von aller seiner Herrlichkeit mit hinwegnimmt!&#8220; &#8211; Alle Ehren und Reichtümer dieser Welt, alle fleischlichen Vergnügungen und Genüsse, alle irdische Größe &#8211; alles verwebt der Tod zu einem Leichentuch, aber die unsterbliche Seele wird den Tod überleben. Wer kann ihren Wert ermessen? </p>
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		<title>Die Ungewissheit des Lebens ein Sporn zur Tätigkeit</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/die-ungewissheit-des-lebens-ein-sporn-zur-taetigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:07:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[C. H. Spurgeon: Ich meine es in dem &#8222;Leben des Dr. Chalmers&#8220; gesehen zu haben, dass er bei einer Veranlassung einen Abend im Kreise von Freunden zubrachte, zu welchen auch ein Hauptmann vom Hochlande, ein sehr interessanter Mann, gehörte. Sie verbrachten den Abend damit, allerlei Anekdoten aus ihrem Leben und Erinnerungen von ihren Reisen und<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>C. H. Spurgeon: Ich meine es in dem &#8222;Leben des Dr. Chalmers&#8220; gesehen zu haben, dass er bei einer Veranlassung einen Abend im Kreise von Freunden zubrachte, zu welchen auch ein Hauptmann vom Hochlande, ein sehr interessanter Mann, gehörte. Sie verbrachten den Abend damit, allerlei Anekdoten aus ihrem Leben und Erinnerungen von ihren Reisen und Seefahrten zu erzählen. Man sollte meinen, dass das auch so ganz richtig war. Nachdem sie sich genügend unterhalten hatten, ging sie zu Bett. Um Mitternacht wurde die ganze Familie aus dem Schlaf aufgeschreckt, denn der Hauptmann vom Hochlande befand sich in großer Qual und in Todesängsten. Er war durchaus wohl und gesund auf seine Kammer gegangen und starb in derselben Nacht. Der Eindruck davon aus Chalmers Gemüt war tiefernst: &#8222;Wenn ich gewusst hätte, dass jemand in der Nacht sterben würde, hätten wir dann den Abend zuvor nicht doch anders zugebracht? Da wir alle sterben konnten, mussten wir und da nicht anders beschäftigen?&#8220; Es war ihm, als ob das Blut jenes Mannes im gewissen Sinne über ihn kam. Der Vorgang selbst wurde für ihn zum dauernden Segen. Sollten nicht auch wir, die wir die Geschichte hören, den Entschluss fassen: von jetzt ab will ich mit aller mir zu Gebote stehenden Macht wirken &#8222;so lange es Tag ist&#8220;? </p>
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		<title>Kreisuhr und Sanduhr &#8211; zwei Grundmodelle der Zeitmessung</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/kreisuhr-und-sanduhr-zwei-grundmodelle-der-zeitmessung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:05:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor mir stehen zwei Uhren, beide im Zeitalter der Atom-, Quarz-, Digitalzeitmesser nicht mehr der letzte Schrei. Da ist zunächst die »gute, alte«, die klassische Uhr. Kreisförmig ist ihr Zifferblatt, und auf dem Rund sind Zahlen von 1 bis 12 (bzw. 13 bis 24) angebracht. Unendlich ist die Bewegung auf der Kreisbahn: Jedes Ende ist<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor mir stehen zwei Uhren, beide im Zeitalter der Atom-, Quarz-, Digitalzeitmesser nicht mehr der letzte Schrei. Da ist zunächst die »gute, alte«, die klassische Uhr. Kreisförmig ist ihr Zifferblatt, und auf dem Rund sind Zahlen von 1 bis 12 (bzw. 13 bis 24) angebracht. Unendlich ist die Bewegung auf der Kreisbahn: Jedes Ende ist zugleich neuer Anfang (24 Uhr und 0 Uhr fallen zusammen). Das Kreismodell bei der Uhr ist kein Zufall. Alle Zeitrechnung unserer Vorfahren hat sich am Kreislauf der Gestirne orientiert: der Tag (Sonnenaufgang, &#8211; Untergang, -aufgang), der Monat (Neumond, Vollmond, Neumond), das Jahr&#8230; Ohne Ende ist (oder scheint doch) diese zyklische Bewegung: »Auf jeden September folgt wieder ein Mai«, klingts sogar im Schlager. Daneben steht eine Sanduhr, ein Stundenglas. Ganz anders ist die Form: Zwei tropfenförmige Glasgefäße sind mit ihren Spitzen zueinandergekehrt und durch einen feinen Kanal miteinander verbunden. Nach dem Gesetz der Schwerkraft läuft aus dem oberen Behälter unablässig Sand in den unteren (man sieht geradezu die Zeit »verrinnen«), bis das letzte Sandkorn diesem Gefälle gefolgt ist. Dann »läuft nichts mehr«! Dann muss schon jemand von außen eingreifen und das System umkehren. Hier fügt sich der Anfang nicht automatisch an das Ende. Im Mittelalter und den folgenden Jahrhunderten waren solche Stundengläser auf den Kanzeln befestigt. Man konnte das die Predigt endende »Amen« geradezu »absehen« (noch einen Fingerbreit Predigt, noch ein Zuckerlöffel &#8230;). Aber das gehörte zur souveränen Freiheit des Pfarr-Herrn: Er konnte das Stundenglas noch einmal umkehren mit der Bemerkung: »Liebe Seelen, höret fürderhin andächtig zu!« Kreisuhr und Sanduhr &#8211; zwei Grundmodelle der Zeitmessung! Welchem Muster ist unser Leben verwandt? Wir alle wissen: Wir trösten uns wohl mit dem Satz »Morgen ist wieder ein Tag!«, »Der nächste Urlaub kommt bestimmt!«, »An deinem kommenden Geburtstag sehen wir uns wieder!« Doch die Melodie »Alle Jahre wieder&#8230;« lügt. Nicht das Kreismodell gilt, unsere Lebenszeit verrinnt wie der Sand im Stundenglas. Ein griechischer Arzt in der Antike urteilte, das sei das Elend des Menschen, den Anfang eben nicht wieder an das Ende anknüpfen zu können. Wir alle wissen es: unser Leben ist »gerichtet«, d. h. es ist (wie eine Einbahnstraße) in einer Richtung festgelegt, ist ein unumkehrbarer Prozeß. Nicht zufällig hat man dem allegorisch dargestellten Tod das Stundenglas als Wahrzeichen in die Hand gegeben. Und wir können fragen: Liegt in diesem unumkehrbaren »Gerichtetsein« unseres Lebenslaufs ein »höheres Gericht«? Meldet sich darin, dass wir noch in viel tieferem Sinn »gerichtete Wesen« sind? Steht hinter dem Prozeß, dem unaufhaltsamen Lauf nach vorn, ein »Prozeß« im anderen, im juristischen Sinn? Die Bibel sieht hier das »Gesetz« unseres Lebens: »Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach das Gericht« (Hebr. 9,27). (Siegfried Kettling) </p>
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			</item>
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		<title>»Weißt du noch, damals?«</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/weisst-du-noch-damals/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:04:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»Wenn ich erst einmal in die Schule komme!« Dann kamen wir in die Schule, und wir merkten: das ist auch nicht das Wahre. »Wenn ich nur wieder aus der Schule heraus bin, dann&#8230;!« Dann haben wir uns ausgestreckt nach dem ersten Geld: »Wenn ich erst mal verdiene, dann&#8230;! Wenn ich erst mal mein Mädel habe,<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>»Wenn ich erst einmal in die Schule komme!« Dann kamen wir in die Schule, und wir merkten: das ist auch nicht das Wahre. »Wenn ich nur wieder aus der Schule heraus bin, dann&#8230;!« Dann haben wir uns ausgestreckt nach dem ersten Geld: »Wenn ich erst mal verdiene, dann&#8230;! Wenn ich erst mal mein Mädel habe, dann! Wenn ich erst mal meinen Freund habe, dann! Wenn wir erst mal verlobt sind, dann! Wenn wir erst mal verheiratet sind und unsere Wohnung haben, dann! Wenn wir erst mal unser Haus und unser Auto haben, dann! Und unser Schwimmbassin, dann! Und unseren Doktorgrad, dann! Wenn wir erst mal unsere Kinder haben, dann! Und wenn die dann in die Schule kommen, dann!&#8230;« Wie lange geht das? Bis sechzig, fünfundsechzig Jahre. Dann guckt einer den anderen an und sagt: »Weißt du noch, damals?« Wenn das nicht so unendlich tragisch wäre, könnte man lachen. Dann beginnen die Alten, sich an die früheren Zeiten zu erinnern.</p>
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			</item>
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		<title>Fast alle?</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/fast-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:03:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Von allem, was uns in der Zukunft begegnen wird, wissen wir nur eines gewiss: dass wir sterben müssen, dennoch wollen viele vom Sterben nichts wissen. König Ludwig XIV. von Frankreich duldete z. B. nicht, dass in seiner Gegenwart vom Sterben gesprochen werde, und als einmal einer seiner Hofprediger in einer Rede sagte: &#8222;Alle Menschen müssen<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Von allem, was uns in der Zukunft begegnen wird, wissen wir nur eines gewiss: dass wir sterben müssen, dennoch wollen viele vom Sterben nichts wissen. König Ludwig XIV. von Frankreich duldete z. B. nicht, dass in seiner Gegenwart vom Sterben gesprochen werde, und als einmal einer seiner Hofprediger in einer Rede sagte: &#8222;Alle Menschen müssen sterben&#8220;, so warf der König dazwischen: &#8222;Fast alle.&#8220; &#8211; Wie töricht! Er verlegte seinen gewohnten Sommersitz von dem hochgelegenen Schlosse St. Germain in die öden Gefilde von Versailles, um nicht durch den täglichen Anblick der Turmspitze von St. Denis, dem Ort der Königsgräber, an seinen Tod gemahnt zu werden. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nur ein Leben!</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/nur-ein-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:02:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine Indianersage lautet: Der große Geist wollte einer schönen Jungfrau eine Wohltat erzeigen und führte sie zu einem Kornfeld mit den Worten: &#8222;Wer hier Ähren pflückt, dem werden sie zu einem Talisman (Glücksgut), und zwar desto größer und stärker, je schöner die Ähre ist. Du darfst aber nur einmal durchs Feld gehen und nie einen<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Indianersage lautet: Der große Geist wollte einer schönen Jungfrau eine Wohltat erzeigen und führte sie zu einem Kornfeld mit den Worten: &#8222;Wer hier Ähren pflückt, dem werden sie zu einem Talisman (Glücksgut), und zwar desto größer und stärker, je schöner die Ähre ist. Du darfst aber nur einmal durchs Feld gehen und nie einen Schritt zurückmachen.&#8220; Die Jungfrau wartete mit dem Pflücken immer zu, weil sie hoffte, immer noch schönere Ähren zu finden. Aber diese wurden immer dünner und magerer, und endlich stand sie am Ende des Felds, ohne eine einzige in der Hand zu haben. &#8211; Verlorene Jahre! </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wer lebt, lebt seinen Tod</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/wer-lebt-lebt-seinen-tod/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:00:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was sind wir Menschen doch? Ein Wohnhaus grimmer Schmerzen, ein Ball des falschen Glücks, ein Irrlicht dieser Zeit, ein Schauplatz herber Angst, besetzt mit scharfem Leid, ein bald verschmolzener Schnee und abgebrannte Kerzen. Drastischer, als es Andreas Gryphius (1616-1664) unter dem Eindruck des Dreißigjährigen Krieges mit diesen Worten getan hat, kann man es wohl nicht<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was sind wir Menschen doch? Ein Wohnhaus grimmer Schmerzen, ein Ball des falschen Glücks, ein Irrlicht dieser Zeit, ein Schauplatz herber Angst, besetzt mit scharfem Leid, ein bald verschmolzener Schnee und abgebrannte Kerzen. Drastischer, als es Andreas Gryphius (1616-1664) unter dem Eindruck des Dreißigjährigen Krieges mit diesen Worten getan hat, kann man es wohl nicht ausdrücken. Aber hier liegt keine einmalige Erfahrung vor. Menschen unserer Tage &#8211; Dichter wie Philosophen &#8211; haben es kaum anders formuliert. Wer lebt, lebt seinen Tod. (Gerd Heinz-Mohr) </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leben im unfertigen Haus</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/leben-im-unfertigen-haus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:00:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Amschel Mayer Rothschild (1743-1812) soll zu seiner Zeit der reichste Mann der Welt gewesen sein. Aber er lebte und starb in einem unfertigen Haus. Der Dachsims seines Hauses war bewusst unfertig geblieben. Damit wollte er bezeugen, dass er sich als ein Fremdling und Wanderer auf dieser Erde verstand. Rothschild war orthodoxer Jude, und nach dem<div class="more-link">
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			</div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Amschel Mayer Rothschild (1743-1812) soll zu seiner Zeit der reichste Mann der Welt gewesen sein. Aber er lebte und starb in einem unfertigen Haus. Der Dachsims seines Hauses war bewusst unfertig geblieben. Damit wollte er bezeugen, dass er sich als ein Fremdling und Wanderer auf dieser Erde verstand. Rothschild war orthodoxer Jude, und nach dem Talmud muss das Haus eines Juden an irgendeiner Stelle unfertig bleiben. (Ch. E. Cowman) </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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