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	<title>Gottes Eifersucht &#8211; CMV-Beispielsammlung</title>
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	<title>Gottes Eifersucht &#8211; CMV-Beispielsammlung</title>
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		<title>Blinde Kinder &#8211; Schuld beim Vater</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:20:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Irgendwo &#8211; so erzählt jemand &#8211; lernte ich einen blinden Organisten kennen, der sehr schön die Orgel spielte. Nach einiger Zeit lernte ich einen Bruder von ihm kennen, der war auch blind. Da sprach ich meine Verwunderung über dieses merkwürdige Zusammentreffen aus. Da hieß es: &#8222;Es sind nicht nur diese beiden Brüder blind, sondern alle<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwo &#8211; so erzählt jemand &#8211; lernte ich einen blinden Organisten kennen, der sehr schön die Orgel spielte. Nach einiger Zeit lernte ich einen Bruder von ihm kennen, der war auch blind. Da sprach ich meine Verwunderung über dieses merkwürdige Zusammentreffen aus. Da hieß es: &#8222;Es sind nicht nur diese beiden Brüder blind, sondern alle Söhne des Hauses, sie sind alle blind geboren.&#8220; Ich fragte: &#8222;Waren denn die Eltern gesund und sehend?&#8220; &#8222;Jawohl, die waren gesund. Aber da liegt eine Schuld in der Vergangenheit&#8220;, sagte man mir. Ich fragte nach und erfuhr, dass der Vater Vögel gefangen und geblendet habe, damit sie besser sängen. Mit diesen Vögeln trieb er dann einen schwunghaften Handel. Als der erste Sohn geboren wurde, war er blind. Als der zweite auf die Welt kam, war er gleichfalls blind. So ging es weiter durch die ganze Reihe der Kinder.</p>
<p>O ein heiliger Gott! Er sucht heim die Missetat der Väter an den Kindern. &#8211; Aber gottlob, dass der Fluch in Segen verwandelt wird, wenn wir zu Jesus kommen und uns ihm ergeben! Dann wird das andre Wort wahr: Und tue wohl bis ins tausendste Glied.</p>
<p>aus &#8222;Neues und Altes&#8220;</p>
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		<title>Christus in die Ecke gestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:05:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[C. H. Spurgeon: Habt ihr je die schreckliche Geschichte gehört, die uns von Luther erzählt worden ist? Albert, Bischof von Mainz, hatte einen Leibarzt, welcher, da er Protestant war, sich gerade nicht der besonderen Gunst des Prälaten erfreute. Dem Arzt wurde das unangenehm und da er ein habsüchtiger, ehrgeiziger Weltmensch war, verleugnete er seinen Glauben<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>C. H. Spurgeon: Habt ihr je die schreckliche Geschichte gehört, die uns von Luther erzählt worden ist? Albert, Bischof von Mainz, hatte einen Leibarzt, welcher, da er Protestant war, sich gerade nicht der besonderen Gunst des Prälaten erfreute. Dem Arzt wurde das unangenehm und da er ein habsüchtiger, ehrgeiziger Weltmensch war, verleugnete er seinen Glauben und wandte sich der katholischen Kirche zu und sagte zu seinen Freunden: &#8222;Ich will Jesus Christus nur so lange in eine Ecke stellen, bis ich mein Glück gemacht habe und dann will ich Ihn mir wieder holen.&#8220; Diese schreckliche Lästerung blieb nicht unbestraft, denn am nächsten Tage fand man den elenden Heuchler tot in seinem Bette, seine Zunge hing ihm aus dem Hals heraus, sein Gesicht war schwarz wie eine Kohle und sein Kopf nach hinten umgedreht. </p>
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		<title>Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:02:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Pfarrer W. Busch berichtet im Kirchenboten für die Pfalz (1934. 30. 1.): &#8222;Da wurde ich mitten in der Nacht in ein Krankenhaus gerufen, in ein Zimmer, wo ein junger Mann offenbar im Sterben lag. Am Bett saß eine junge Frau, aufgelöst vor Verzweiflung &#8218;Beten sie mit meinem Mann, bitte&#8230;!&#8216; Ich fing an, ihm ein Bibelwort<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Pfarrer W. Busch berichtet im Kirchenboten für die Pfalz (1934. 30. 1.): &#8222;Da wurde ich mitten in der Nacht in ein Krankenhaus gerufen, in ein Zimmer, wo ein junger Mann offenbar im Sterben lag. Am Bett saß eine junge Frau, aufgelöst vor Verzweiflung &#8218;Beten sie mit meinem Mann, bitte&#8230;!&#8216; Ich fing an, ihm ein Bibelwort nach dem andern zu sagen. Er hörte aufmerksam und begierig zu. Dann betete ich mit ihm. Als ich merkte, dass er sehr erschöpft war, sagte ich ihm: &#8218;Nun glauben sie nur fest dass Jesus von Sünde und Tod erretten kann.&#8216; Nach einer halben Stunde ging ich wieder in das Zimmer. Zu meiner Freude fand ich den Kranken aufrecht im Bett sitzen. &#8218;Es geht mir besser!&#8216; rief er. &#8218;Die Krise ist überstanden.&#8220; Ich nahm seine Hand: &#8218;Nur bleiben sie recht fest bei dem Heiland, der Ihnen heute so nahe gekommen ist&#8216;, sagte ich. Da lachte er: &#8218;Jetzt habe ich es nicht mehr nötig.&#8216; Mir grauste vor dieser Lästerung, und in demselben Augenblick wurde er totenblass, sank zurück und war tot.&#8220; </p>
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		<title>Gott läßt sich nicht spotten (Zum Vorlesen)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 11:58:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 5. August 1949 ging die Sonne blutigrot über den Bergen um Banos, dem berühmten Kur- und Badeort des Hochlandes von Ekuador, auf. Die frühen Morgenspaziergänger betrachteten das ungewöhnliche Schauspiel mit großer Aufmerksamkeit, doch als gegen neun Uhr ein starker Regen einsetzte, suchten auch sie wieder ihre Hotels und Privatunterkünfte auf. Bald war das sonderbare<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. August 1949 ging die Sonne blutigrot über den Bergen um Banos, dem berühmten Kur- und Badeort des Hochlandes von Ekuador, auf. Die frühen Morgenspaziergänger betrachteten das ungewöhnliche Schauspiel mit großer Aufmerksamkeit, doch als gegen neun Uhr ein starker Regen einsetzte, suchten auch sie wieder ihre Hotels und Privatunterkünfte auf. Bald war das sonderbare Naturbild vergessen, und man gab sich dem Spiel und dem Tanz hin. Schließlich war man ja hier, um seinen Urlaub vergnügt zu verleben, um sich zu &#8222;amüsieren&#8220; und nicht, um Trübsal zu blasen. Einmal wollte man doch das kurze Leben genießen. Ganz Banos lebte trotz des unfreundlichen Wetters in einem Taumel irdischer Freuden. Wenn man nicht hinaus ins Freie konnte, saß man an Spieltischen, in Schenken und Bars, tobte sich in zweifelhaften Häusern aus und trank feurigen Wein. Für Gott aber hatte man keine Zeit. Natürlich gab es eine Kirche. Man suchte sie sogar auf, weil das ein überkommener Brauch war. Aber wenn man das Gotteshaus wieder verlassen hatte, dann dachte niemand mehr an die göttlichen Forderungen für das tägliche Leben. Ja, man hielt dafür, dass der liebe Gott geradezu verpflichtet sei, ein Auge zuzudrücken, zumal man an jedem Sonntag und vielleicht sogar zusätzlich in der Woche zur Messe ging. Da es fast ununterbrochen regnete, hielten sich die meisten Kurgäste in dem herrlichen, riesigen Kurhotel auf. Jazzkapellen und Indio-Tänzer unterhielten die sensationsgierigen Besucher im Wechsel mit wagemutigen Artisten, geistreichen Ansagern und bunten Revuen. Gerade hatte ein Conferencier ein Spottgedicht über Adam und Eva im Paradiese deklamiert und unter dem Gelächter der Zuhörer zweideutige Betrachtungen über das erste Menschenpaar angestellt, als eine furchtbare Erschütterung das Haus wie ein Hängebett hin- und herwarf, dass es auseinanderbrach. Mit furchtbarem Gedröhn stürzten Dach und Mauern ein und begruben die vielen Menschen unter sich. Nur wenige arbeiteten sich vor Entsetzen und Schmerzen schreiend aus den Trümmern hervor und eilten auf die Straße. Da riss ein erneuter Stoß mit furchtbarem, tiefem Grollen in der Erde riesige Schlünde auf und verschlang viele Flüchtende. Überall fielen jetzt die Häuser und Gebäude zusammen. Im Nu verbreitete sich ein Riesenfeuer, und immer noch schüttelte sich die Erdoberfläche, immer neue Abgründe wurden aufgerissen und fraßen Menschen und Ruinen, Tiere und Bäume. Gewaltige Wassermassen schossen aus der Tiefe der Erde hoch und spülten Leichen, Geröll und Häuserteile mit sich nach unten. Stellenweise kochte das schwefelhaltige Wasser und verbrühte die fliehenden Menschen. Andernorts wiederum ergoss es sich eiskalt über die zerfetzten, verschobenen, völlig verwüsteten Gärten und teilte sich in viele Wasserarme, die sich unaufhaltsam durch die Ruinen wanden. Zuletzt brach auch die Kirche zusammen und wurde ein Grab vieler Menschen, die in ihrer Verzweiflung hineingeeilt waren, um den Gott, den sie vorher geschmäht und gelästert hatten, anzuflehen, dass er dem Beben Einhalt gebieten möge. Doch jetzt hörte dieser Gott nicht. Schreiend und betend liefen irre Menschen durch die zerstörten Straßen, an Erschlagenen und Verwundeten vorbei. Dort hatte die Erde einen Menschen bis zum Kopf verschlungen. Er schrie, doch niemand half ihm. Der Friedhof hatte die Toten an die Oberfläche geschleudert. Kinder lagen zerschmettert am Boden. Mitleidslos wurde die Erde immer wieder geschüttelt und aufgerissen, als ob der Jüngste Tag hereingebrochen wäre. Der Tag verging, und die Nacht kam. Noch immer grollte und brodelte es, und noch immer schwankte und taumelte die Erde. Fast alle Häuser waren völlig zerstört, die restlichen schwer beschädigt. Nur am Rande des Ortes stand eine kleine Hütte unversehrt, als ob sich nichts ereignet hätte. Am nächsten Tage trafen die ersten Hilfsmannschaften aus den Nachbarländern mit Flugzeugen in Ekuador ein. Da lagen auf den Straßen und unter den Trümmern tausende Tote, ein Bild des Schreckens. Dreiundfünfzig Städte waren zerstört, darunter das einst herrliche, blühende Banos. Als die Leiterin einer südamerikanischen Wohlfahrtsorganisation, Senora Elvira, die man ihrer Güte wegen &#8222;Mutter der Armen&#8220; nennt, die Stätten des Unheils besichtigt und erste Hilfe gebracht hatte, kam sie auch zu dem einsamen Häuschen am Stadtrand. Sie ging hinein. Ein altes Mütterchen trat ihr mit den Worten: &#8222;Gott grüße Sie, liebe Schwester!&#8220;, entgegen. An der Wand des Zimmers, über einem bescheidenen Ruhebett hing ein Spruch. Senora Elvira las erstaunt: &#8222;Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten! Denn, was der Mensch sät, das wird er ernten.&#8220; </p>
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