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	<title>Fluchen und Gottes Namen missbrauchen &#8211; CMV-Beispielsammlung</title>
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	<title>Fluchen und Gottes Namen missbrauchen &#8211; CMV-Beispielsammlung</title>
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		<title>Sein Fluch hat sich erfüllt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:17:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der &#8222;N. Volkszeitung&#8220; vom 21.11.1905 stand folgende Todesanzeige: &#8222;Vom Tod jäh überrascht wurde gestern der Bergmann K.M.. Er saß in einer Wirtschaft bei einem Glas Bier, als er plötzlich, ohne einen Laut von sich zu geben, leblos zusammenbrach&#8230; Der Verstorbene, der ein fleißiger, nüchterner und geehrter Mann war, hinterlässt eine Frau und elf Kinder,<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der &#8222;N. Volkszeitung&#8220; vom 21.11.1905 stand folgende Todesanzeige: &#8222;Vom Tod jäh überrascht wurde gestern der Bergmann K.M.. Er saß in einer Wirtschaft bei einem Glas Bier, als er plötzlich, ohne einen Laut von sich zu geben, leblos zusammenbrach&#8230; Der Verstorbene, der ein fleißiger, nüchterner und geehrter Mann war, hinterlässt eine Frau und elf Kinder, von denen neun unter 14 sind.&#8220; Die Zeitung verschwieg jedoch den Hintergrund der Geschichte. Vor 14 Tagen wurde gerade dieser Mann vom Wirt aus seinem Lokal gewiesen, weil er Krach gemacht hatte. Dabei entfuhr ihm ein Fluch: &#8222;Der Schlag soll mich treffen, wenn ich hier noch ein Glas Bier trinke.&#8220; Nach zwei Wochen trat die Erfüllung seines Fluches ein. </p>
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		<title>Das Versprechen, nicht zu beten</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/das-versprechen-nicht-zu-beten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:04:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Spurgeon geht eines Tages durch eine Straße, in welcher Steinklopfer beschäftigt sind. Einer derselben, ein wüster, roher Gesell, dessen Gesicht von vielem Trinken zeugt, verrichtet sehr widerwillig und lässig sein Geschäft. Zwischen den Schlägen flucht er in den gotteslästerlichsten Ausdrücken. Da legt sich ihm eine Hand auf die Schulter, und ein durchdringendes Augenpaar schaut ihm<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Spurgeon geht eines Tages durch eine Straße, in welcher Steinklopfer beschäftigt sind. Einer derselben, ein wüster, roher Gesell, dessen Gesicht von vielem Trinken zeugt, verrichtet sehr widerwillig und lässig sein Geschäft. Zwischen den Schlägen flucht er in den gotteslästerlichsten Ausdrücken. Da legt sich ihm eine Hand auf die Schulter, und ein durchdringendes Augenpaar schaut ihm in das unwillkürlich umgewandte Gesicht. &#8222;Du kannst ja recht schön fluchen&#8220;, sagt Spurgeon mit ernster Stimme, &#8222;kannst du auch beten?&#8220; &#8222;Gott verdamme mich&#8220;, erwidert der Arbeiter mit widerlichem Lachen, &#8222;das ist mir, beim Teufel, noch nie eingefallen!&#8220; Da nimmt Spurgeon ein Fünfschillingstück aus seiner Tasche, hält es dem Flucher vor die Augen und sagt: &#8222;Willst du versprechen, niemals zu beten, wenn ich dir dies hier schenke?&#8220; &#8222;Das ist leicht verdient&#8220;, höhnt der Mann, verspricht es mit einem neuen Fluch und steckt das Silber ein. Sobald aber Spurgeon aus seinem Gesichtskreis verschwunden ist, wird es dem unseligen Menschen ganz sonderbar zumute. Es ist ihm, als lasse sich in seinem Innern eine längst verklungene Stimme hören und rufe ihm zu: &#8222;Was hast du getan! Was hast du getan!&#8220; Sofort nach vollendeter Arbeit geht er nach Hause. Seine Frau starrt ihn, der sonst nie vor Mitternacht heimkehrt, ganz überrascht und zugleich ob seiner verstörten Blicke erschreckt an. &#8222;Was ist dir? Was hast du?&#8220; stammelt sie. &#8222;Mir ist etwas Entsetzliches begegnet&#8220;, erwidert er, an allen Gliedern zitternd. &#8222;Der Teufel hat mich angerührt &#8211; er hat mir das Versprechen abgenommen, niemals zu beten! Da, das ist das Judasgeld &#8211; es brennt mich -, ich kann&#8217;s nicht behalten.&#8220; Damit reißt er das Geldstück aus der Tasche und schleudert es mit Abscheu auf den Tisch. Durch eine wundersame Fügung gelang es der Frau, ausfindig zu machen, wer der Geber gewesen war. Der Mann selbst brachte es Spurgeon zurück, der ihm scharf ins Gewissen redete, mit ihm betete &#8211; ihn rettete. Der Säufer wurde ein treues Glied seiner Gemeinde. In seinem Haus wohnte der Friede Gottes. &#8222;Ja, es war ein gewagtes Stück&#8220;, sagte Spurgeon, als er darauf angeredet wurde. &#8222;Aber es kam über mich wie ein unwiderstehlicher Drang. Ich musste es wagen, ich tat es mit Zittern. Nie vielleicht habe ich so ernstlich für eine Seele gebetet, als da ich dem Steinklopfer den Rücken gekehrt hatte. Aber Gott hat sich zu meinem Wagestück bekannt.&#8220; </p>
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		<title>Gerichtet</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/gerichtet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:03:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Pfarrer Oberlin im Steintal weiß von einem Manne zu erzählen, der bei einer Pfarrwitwe wohnte und dieser oftmals Stroh, Fleisch und anderes entwendete. Als diese es endlich merkte, stellte sie den Mieter ernstlich zur Rede. Da beteuerte dieser und sagte: &#8222;Wenn ich sie bestohlen habe, so will ich lahm und krumm werden!&#8220; Einige Monate später<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Pfarrer Oberlin im Steintal weiß von einem Manne zu erzählen, der bei einer Pfarrwitwe wohnte und dieser oftmals Stroh, Fleisch und anderes entwendete. Als diese es endlich merkte, stellte sie den Mieter ernstlich zur Rede. Da beteuerte dieser und sagte: &#8222;Wenn ich sie bestohlen habe, so will ich lahm und krumm werden!&#8220; Einige Monate später traf den kräftigen, erst dreißigjährigen Mann der Schlag, der ihn wirklich krumm an einem Bein und lahm an einem Arm machte. Oftmals sah ihn Oberlin an seinem Haus vorbeihinken, und jedesmal erfasste ihn ein geheimes Grauen dabei. &#8211; Doch können solche Fälle nicht als Regel gelten. </p>
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		<title>Was sagt ein Pfarrer, wenn er sich auf den Daumen haut?</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/was-sagt-ein-pfarrer-wenn-er-sich-auf-den-daumen-haut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 11:59:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Pfarrer bessert den Zaun des Pfarrgartens aus. Mit kräftigen Schlägen nagelt er neue Latten an. Ein Bub aus der Nachbarschaft steht daneben und schaut neugierig zu. &#8222;Das möchtest du wohl auch können&#8220;, meint der Pfarrer leutselig. &#8222;Dös kann i scho lang&#8220;, erwidert der Bub stolz. &#8222;Warum schaust du mir dann so eifrig zu?&#8220;, will<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pfarrer bessert den Zaun des Pfarrgartens aus. Mit kräftigen Schlägen nagelt er neue Latten an. Ein Bub aus der Nachbarschaft steht daneben und schaut neugierig zu. &#8222;Das möchtest du wohl auch können&#8220;, meint der Pfarrer leutselig. &#8222;Dös kann i scho lang&#8220;, erwidert der Bub stolz. &#8222;Warum schaust du mir dann so eifrig zu?&#8220;, will der Pfarrer wissen. &#8222;Weil i hören möcht, was ein Pfarrer sagt, wenn er sich auf den Daumen haut.&#8220; Ja &#8211; was sagt bzw. wie verhält sich ein gläubiger Mensch &#8211; nicht nur ein hauptamtlicher Kirchenfunktionär &#8211; in einer Schmerz- und Schreckenssituation, in der dem &#8222;normalen&#8220; Zeitgenossen oft nur ein Missbrauch des Namens Gottes einfällt? </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wenn Gott einen Flucher beim Wort nimmt</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/wenn-gott-einen-flucher-beim-wort-nimmt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 11:57:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Memel lebte vor Jahren ein alter Schiffskapitän. Er war seit sieben Jahren gelähmt, aber trotz seines hilflosen Zustandes ein überaus fröhlicher Mensch. Das verwunderlichste an diesem alten Seebären aber war, dass er ein dankbares Gotteskind war! Er selber hat erzählt, wie das gekommen ist. &#8222;So lange ich zur See fuhr, habe ich mich nicht<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Memel lebte vor Jahren ein alter Schiffskapitän. Er war seit sieben Jahren gelähmt, aber trotz seines hilflosen Zustandes ein überaus fröhlicher Mensch. Das verwunderlichste an diesem alten Seebären aber war, dass er ein dankbares Gotteskind war!</p>
<p>Er selber hat erzählt, wie das gekommen ist. &#8222;So lange ich zur See fuhr, habe ich mich nicht um Gott und sein Wort gekümmert. Ich dachte: Lügen und Fluchen gehört zu einem richtigen Seemann. Eines Tages erzählte ich meinen Matrosen eine erlogene Geschichte und bekräftigte sie mit einem Fluch: &#8218;Gott möge mich krumm und lahm legen, wenn ich nicht die Wahrheit gesagt habe!&#8216; So habe ich oft geflucht und Gott herausgefordert. Bis dahin hatte er immer geschwiegen, aber dieses Mal schwieg er nicht. Nach acht Tagen nahm er mich beim Wort: durch einen Schlaganfall wurde ich am ganzen Körper gelähmt! Als ich so hilflos und elend in meiner Koje lag, packte mich eine unbändige Wut. Ich haderte nicht mit mir selbst, sondern mit Gott! Meine Schuld erkannte ich nicht, darum habe ich drei Jahre lang in meinem Unverstand gegen Gott gewütet. Aber Gott hatte den längeren Arm. Endlich kam ich zur Besinnung und sah ein, dass nicht Gott an meinem Unglück schuld war, sondern ich selbst. Als ich so Gottes Erbarmen mit mir erkannte, habe ich Buße getan. Jesus hat mich gefunden! In seiner Gnade hat er mir meine Sünden vergeben. Er hat mein Herz mit soviel Frieden und Freude erfüllt, dass ich schon sagen musste: &#8218;Herr, ich kann ein solches Übermaß an Glück nicht ertragen.&#8216; Und darum bin ich froh, dass Gott mich damals beim Wort genommen hat. Das war meine Rettung!&#8220;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Aber Sie nannten den Namen Gottes!&#8220;</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/aber-sie-nannten-den-namen-gottes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 11:57:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[C. H. Spurgeon sagte einmal: Wenn wir hören, dass ein Mensch einen schrecklichen Fluch ausstößt, sind wir oft sehr erschrocken, aber meist wagen wir nicht, ihn zur Rede zu stellen. Ich wünschte, dass wir wenigstens jenem alten Mann ähnlich handelten, der am Kai in London beim Umladen der Güter half. Er war ein schwächliches, kränkliches<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>C. H. Spurgeon sagte einmal: Wenn wir hören, dass ein Mensch einen schrecklichen Fluch ausstößt, sind wir oft sehr erschrocken, aber meist wagen wir nicht, ihn zur Rede zu stellen. Ich wünschte, dass wir wenigstens jenem alten Mann ähnlich handelten, der am Kai in London beim Umladen der Güter half. Er war ein schwächliches, kränkliches Männchen. Man gab ihm weniger Lohn als den anderen, und er war zufrieden damit. Eines Tages arbeitete er mit einem Stauer zusammen, einem wahren Trumm von Mensch, der den ganzen Morgen gotteslästerlich daherfluchte. Bei jedem Fluch verneigte sich der alte Mann, ohne etwas zu sagen.</p>
<p>Endlich wurde es dem anderen zuviel. &#8222;Sie alter Narr&#8220;, schrie er ihn erbost an, &#8222;warum verneigen Sie sich denn vor mir?&#8220; Der Alte antwortete: &#8222;Vor Ihnen verneige ich mich nicht. Aber Sie nannten den Namen Gottes, und ich dachte, ihm müsse ich meine Ehrerbietung erzeigen, da Sie es doch nicht tun.&#8220; Sollte nicht jeder Christ, der seinen Gott liebt, das gleiche in irgendeiner Weise zu verstehen geben?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kann Gott sich sowas gefallen lassen?</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/kann-gott-sich-sowas-gefallen-lassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 11:57:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Pfarrer Oberlin im Steintal hatte eine liebe Schwiegermutter, die aber die üble Gewohnheit an sich hatte, dass sie bei jeder Gelegenheit den Namen Gottes in unnötiger Weise gebrauchte. Da verfiel Oberlin auf ein absonderliches Mittel, um die Mutter von dieser Unart zu erlösen. Der grüne Kohl in seinem Garten war sehr von Raupen heimgesucht. Als<div class="more-link">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Pfarrer Oberlin im Steintal hatte eine liebe Schwiegermutter, die aber die üble Gewohnheit an sich hatte, dass sie bei jeder Gelegenheit den Namen Gottes in unnötiger Weise gebrauchte. Da verfiel Oberlin auf ein absonderliches Mittel, um die Mutter von dieser Unart zu erlösen. Der grüne Kohl in seinem Garten war sehr von Raupen heimgesucht.</p>
<p>Als nun eines Tages die Mutter ihr Lieblingsplätzchen in der Fliederlaube eingenommen hatte, fing er an, die Raupen vom Kohl abzulesen. Bei der ersten rief er: &#8222;Schwiegermutter, ich habe eine Raupe.&#8220; Die Mutter sagte: &#8222;Töte sie!&#8220; Bei der zweiten rief er: &#8222;Schwiegermutter, schon wieder eine.&#8220; So rief er bei jeder Raupe: &#8222;Schwiegermutter, schon wieder eine.&#8220; Da sagte die Mutter: &#8222;Aber, lieber Oberlin, töte doch die Raupen und rufe mich nicht bei jeder Raupe.&#8220; Oberlin sagte freundlich: &#8222;Liebe Mutter, ich denke nichts Böses dabei, weißt doch, dass ich dich lieb habe. Schwiegermutter, schon wieder eine.&#8220; Da ging die Mutter zornig ins Haus und sagte, sie sei eine alte Frau und lasse sich nicht verspotten. Oberlin ließ sie ausreden, dann aber sagte er ihr, wenn sie, ein armes, sündiges Geschöpf, nicht ertragen könne, dass ihr Name unnütz geführt werde, wie dann wohl Gott, der Herr, sich könne gefallen lassen, dass sie mit seinem heiligen Namen beständig so verfahre!</p>
<p>Von da an kämpfte sie tapfer gegen diese Unart an.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gebet um eigene Verdammnis?</title>
		<link>https://beispielsammlung.cmb-oase.de/produkt/gebet-um-eigene-verdammnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 11:57:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Samuel Gilpin war ein alter Pfarrer, der es mit seinem Amt sehr ernst nahm. Eines Abends traf es sich, dass er hinter ein paar Arbeitern, die auf dem Heimweg waren, herging. Da hörte er, wie einer von ihnen ganz gotteslästerlich fluchte. Gilpin kannte den Mann nicht und folgte deshalb einer sofortigen Eingebung, den Flucher zu<div class="more-link">
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			</div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Samuel Gilpin war ein alter Pfarrer, der es mit seinem Amt sehr ernst nahm. Eines Abends traf es sich, dass er hinter ein paar Arbeitern, die auf dem Heimweg waren, herging. Da hörte er, wie einer von ihnen ganz gotteslästerlich fluchte. Gilpin kannte den Mann nicht und folgte deshalb einer sofortigen Eingebung, den Flucher zu warnen, nicht. Zu Hause angelangt, ließ ihn die Sache aber nicht zur Ruhe kommen. Immer wieder hieß es in ihm: Du hättest den Flucher warnen sollen! Bis in die Nacht hinein verfolgte ihn dieser Gedanke. Schließlich entschloss er sich, am anderen Morgen früh aufzustehen, um wenn möglich dem Flucher auf seinem Weg zur Arbeit zu begegnen.</p>
<p>Das Warten Gilpins war nicht umsonst. Der Mann kam dieselbe Straße entlang, auf der er am Abend vorher nach Hause gegangen war. Freudig ging der alte Pfarrer auf ihn zu und sagte: &#8222;Ich bin froh, Sie zu sehen, ich habe auf Sie gewartet!&#8220; Der Mann blieb erstaunt stehen und erwiderte: &#8222;Da irren Sie sich wohl! Ich kenne Sie nicht!&#8220; &#8222;Ich Sie auch nicht&#8220;, sagte Gilpin, &#8222;aber ich sah Sie gestern Abend und möchte Ihnen etwas Wichtiges sagen.&#8220; Der Mann wurde schon etwas ungeduldig und brummte vor sich hin: &#8222;Das muss ein Irrtum sein. Ich jedenfalls habe Sie noch nie gesehen.&#8220; &#8222;Da haben Sie ganz recht! Ich ging nämlich gestern Abend hinter Ihnen her und hörte, wie Sie beteten!&#8220; Mit einem Ruck drehte sich der Mann gegen den alten Pfarrer. &#8222;Ich &#8211; gebetet?!&#8220; Ein spöttisches Lächeln zog über sein Gesicht. &#8222;Da irren Sie sich aber mächtig! Ich habe in meinem Leben wohl noch nie gebetet.&#8220; Mit tiefem Ernst sagte Gilpin: &#8222;Doch, lieber Mann, Sie haben gebetet. Und wenn Gott Ihr Gebet sofort erhört hätte, dann wären Sie jetzt nicht mehr auf dem Weg zur Arbeit. Sie sagten nämlich mehrmals: &#8218;Gott verdamme mich!&#8216; Sie haben also Gott gebeten, Sie zu verfluchen und Ihre Seele zu verdammen.&#8220; Da erbleichte der Mann. &#8222;Ja, wenn Sie das beten nennen, dann habe ich es freilich getan.&#8220; &#8222;Ich wollte Sie nur bitten, von nun an ebenso eifrig um die Errettung Ihrer Seele zu beten, wie Sie bisher um Ihre Verdammung gebetet haben. Auch ich will Gott bitten, dass er sich über Sie erbarme&#8220;, sagte Gilpin.</p>
<p>Der Flucher war von dem Mut und der Güte des alten Pfarrers so bewegt, dass er sein Fluchen aufgab. Er suchte und fand Frieden und Vergebung bei Gott und damit ein neues Leben.</p>
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