Immer wenn jemand zu einem bekannten Prediger kam, um ihm ein brühwarmes Gerücht weiterzuerzählen, nahm der ein schwarzes Notizbuch heraus und sagte dem, der seinen Klatsch so gern loswerden wollte, er würde alles gewissenhaft aufschreiben, von dem Informanten unterschreiben lassen und dann dieses Papier an die Person weiterreichen, um die es ging. Man sagt, dass der Prediger dieses Buch wohl hundertmal aufgeschlagen, aber nicht ein einziges Mal etwas hineingeschrieben hat.
Ähnliche Produkte
Warum Verleumdung einem Mord gleich ist
Die verhängnisvolle Weiche für ein abschüssiges Gleis wird gestellt, wenn wir an der Güte Gottes zweifeln. Und in diesem Stellwerk…Schlagwörter: Zungensünden | Wortsünden
„Muss ich das wissen?“
Dettinger hat er, glaube ich, geheißen. Es ist lange her, aber wenn man wieder einmal in alten Erinnerungen kramt, kommt…Schlagwörter: Zungensünden | Wortsünden



Aberglaube / Spiritismus / Wahrsagerei / Zauberei