Während einer Schlacht in Italien wurde Franz I., König von Frankreich zu Beginn des 16. Jh., gefangen genommen und in eine Kirche gebracht. Hier hörte er die Mönche Psalm 119 singen, da es ihm gesundheitlich schon besser ging, sang er V. 71: „Es ist gut für mich, dass du mich gedemütigt hast, damit ich deine Gebote lerne“ mit. Als er wieder in Frankreich war, dachten viele, dass ihr König toleranter geworden sei. Psalmen singen war verboten, aber die Anhänger der Reformation hofften, dass Franz I. solche Gesetze aufheben würde. Er aber zögerte lange, und dann beugte er sich der katholischen Kirche. Er ließ Hunderte französicher Hugenotten hinrichten, die bei ihrer Hinrichtung … Psalmen sangen. Aber auch er liebte und sang sie, ohne dass sie sein Innerstes veränderten. Petersen, Psalmen, Lieder des Lebens, Hänssler, 2001
Christenverfolger singt Psalmen
Bibelreferenz: Psalm 119,71
Schlagwörter: Echtes und falsches Christsein, Echtsein, Wert des Gesangs, Gesang, Singen
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