A. Seibel berichtete in einem Rundbrief (Unterwegs in Peru, 22.9.-20.10.98): In Arequipa informierten wir uns näher über die besterhaltene Mumie der Welt, die unter dem Namen ‚Juanita‘ bekannt wurde. Sie wurde unversehrt auf dem Vulkanberg Llullaillaco in 6715 m Höhe entdeckt. Wissenschaftler erklärten, dass das 15-jährige Mädchen vor ca. 530 Jahren bei einem Opferritual von Priesterhand geopfert wurde. Durch ihren Tod sollte sie als Mittlerin die Götter wegen der Vulkanausbrüche besänftigen. Aus der Oberschicht der Inkas wurde das Opfer ausgesucht, es musste makellos und rein sein. Man nimmt an, dass sie mit verschiedenen Pflanzen betäubt wurde. Allerdings zeigten die Röntgenbilder, dass sie mit einem kräftigen Schlag über dem rechten Auge getötet wurde.
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