Zum deutschen Konsul in Buenos Aires kam ein junger Mann, um sich seine deutsche Staatsangehörigkeit bescheinigen zu lassen. Damit wäre er vom Militärdienst befreit. Er sprach fließend Spanisch und konnte keine entsprechenden Papiere vorweisen. Seine Eltern waren tot, der Konsul sprach ihn in seiner vermeintlichen Muttersprache an, der Mann konnte ihm nicht antworten. Er beteuerte nur, dass seine Eltern Schwaben gewesen seien. Der Konsul versuchte den letzten Test: „Hat Ihnen Ihre Mutter irgendein deutsches Gebet beigebracht?“ Der junge Mann dachte einen Augenblick nach, dann faltete er die Hände und betete das Vaterunser von Anfang bis zum Ende. Er erhielt seine deutschen Papiere! E: Prüfer, Wo die Großstadt anfängt, S. 99, Bertelsmann Verlag
Vaterunser im deutschen Konsulat
Bibelreferenz: Matthäus 6,9-13
Schlagwörter: Gebet, Wirkung des Gebets auf die Umgebung
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