Im Ort Stroesti hatten die Gläubigen das Kulturhaus vertraglich gemietet. Der Priester im Dorf verbreitete die Nachricht, die Gläubigen seien alle Terroristen und würden die Zahl 666 tragen. Als sie am Sonntag anreisten, hat sie das halbe Dorf erwartet. Sie standen um den Bus herum mit Stangen, Ketten usw. Die Gläubigen ließen sich nicht entmutigen, stiegen aus und begannen zu singen. Sie wurden von der Menge niedergebrüllt. „Wenn ihr predigt, dann schlagen wir euch zusammen!“ Sie gingen auf diese Provokation jedoch nicht ein, mussten jedoch wieder einsteigen, beteten aber zuvor über den Lautsprecher, der auf ihrem Bus montiert war, für das Dorf. Daraufhin ging ein Bauer, der die ganze Zeit schweigend abseits stand, auf seine Landsleute zu. Er gab ihnen zu verstehen, dass sie nicht einmal die geringsten christlichen Gefühle hätten. Die Leute würden dastehen, friedlich singen und sonst nichts weiter tun. Ob sich denn so Terroristen benehmen würden, wie es der Priester behauptete? Die Menschenmenge löste sich dabei auf. LiO, Reisebeicht RO, 1995
„Gläubige sind Terroristen!“
Schlagwörter: Leiden um Christi Willen, Verfolgung
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