Der große Physiker und Astronom Isaak Newton hatte bei einem seiner Experimente konzentriert in das durch einen Spiegel reflektierte Licht der Sonne geschaut. Dabei erblindete er fast. Selbst als er sich für drei Tage hinter verdunkelten Fenstern einschloss, verschwand der helle Fleck in seinem Sehfeld nicht. „Ich versuchte alles, um meine Gedanken von der Sonne abzulenken. Und doch: Sobald mir dies gelang, sah ich ihr Bild wieder vor mir, obwohl ich mich im Dunkeln befand.“ (Ph. Yancey, Von Gott enttäuscht, Franz Verlag 2001) Einer der größten Wissenschaftler ist Isaak Newton (1642-1727). Er entwickelte die Differenzialrechnung, erfand das Spiegelteleskop, formulierte die Gesetze der Bewegung nach einem einheitlichen System und definierte die mathematischen Prinzipien der Natur, ebenso das Gesetz der Schwerkraft. Sein wissenschaftliches Gesamtwerk wird auf eine Million Wörter geschätzt, hingegen seine Abhandlungen über Theologie auf 1,5 Millionen. (Entscheidung 2/2003)
Newton und Theologie
Schlagwörter: Glauben und Verstehen, Glaube und Wissenschaft, Täuschung, Irrtum, Versagen
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