Francis Fukuyama, stellvertretender Direktor des Planungsstabes im amerikanischen Außenministerium veröffentlichte 1989 einen Artikel, in dem er behauptete, dass sich die Geschichte der Menschheit in ihrer letzten Phase befinde und damit zum Stillstand gekommen sei. Vor uns lägen Jahrhunderte der Langeweile. Der Artikel trug die Überschrift: „Das Ende der Geschichte.“ Die nächsten sechs Monate widerlegten seine „wissenschaftliche“ These: Sechs osteuropäische Länder wurden von ihrer kommunistischen Unterdrückung frei, innerhalb von 15 Monaten war Deutschland wieder ein einheitlicher Staat, innerhalb von 24 Monaten hatte sich der Warschauer Pakt aufgelöst und der Untergang der Sowjetunion hat ganze 30 Monate gedauert.
Falsche Prognosen
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