Rolf Scheffbuch erzählt: Bei einer meiner Vorfahren geschah es: Sie fragte, ein wenig spöttisch, den aus dem Nachbardorf Dettingen kommenden Pfarrer, was man tun müsse, wenn man ein richtiger Christ werden wolle. Der sagte trocken: Lesen Sie den Römerbrief. Nach einigen Wochen kam der Pfarrer wieder nach Hülben und erkundigte sich, wie es beim Lesen des Römerbriefes denn ergangen sei. Die Frau hatte aber schon beim Lasterkatalog aufgehört zu lesen. Ihre Antwort war: Der Römerbrief ist etwas für die Dettinger, aber nicht für uns Hülbener! Aber der Pfarrer gab ihr den Rat, den Römerbrief noch einmal zu lesen. Da gingen ihr die Augen auf, sie erkannte sich und auch das Heil in Jesus. Sie sagte: Der Römerbrief ist auch etwas für die Hülbener, er ist etwas für mich! (R. Scheffbuch, Lies den Römerbrief, Ludwig-Hofacker-Vereinigung, Korntal)
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