Warum sind Flußläufe so gewunden? Eine der interessantesten Beobachtungen, die man vom Flugzeug aus machen kann, ist der gewundene Lauf eines Flusses da unten. Nicht zwei Flüsse verlaufen gleich, aber das eine trifft für alle zu: Sie winden sich dahin. Und der Grund dafür ist ganz einfach: Sie wählen den Weg des geringsten Widerstandes. Sie machen um alles einen Bogen, was sich ihnen in den Weg stellt. Wenn man darüber nachdenkt, wird einem bewusst, dass man aus demselben Grund auch als Christ einen gewundenen Weg gehen kann. Wem es nicht gelingt, die Versuchung zu überwinden, dem Teufel oder der Welt zu widerstehen, der weicht vom rechten Weg ab, auf dem Gott ihn führen will. Ganz anders als Daniel, der fest entschlossen war, sich nicht zu verunreinigen, weicht man dann dem Druck der Welt und schließt Kompromisse. So etwas sollte nicht sein. Nichts braucht ein Kind Gottes dahin zu bringen, dass es Umwege macht.
Warum sind Flussläufe so gewunden?
Bibelreferenzen: Sprüche 2,9, Sprüche 4,11, Sprüche 4,25, Sprüche 8,6, Sprüche 15,21
Schlagwörter: Treue, Standhaftigkeit, Pragmatismus in der Gemeinde und Evangelisation
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