In einem Museum in Neuenburg in der Schweiz wird eine Violine gezeigt, die eine große Geschichte hat. Sie wurde vor mehr als zweieinhalb Jahrhunderten von Stradivari, wohl dem größten Geigenbauer aller Zeiten, hergestellt. Napoleon schenkte sie einst seinem Marschall Berthier. Heute ist sie zu ihrer Sicherheit untergebracht in einer gepanzerten Vitrine mit elektronischen Alarmeinrichtungen und Filtern gegen gefährliche Strahlungen. Mit einem Wort, die Violine ist in Sicherheit – aber stumm! Sie ist zu nichts nütze. Stradivari hatte sie gemacht, damit sie klingen sollte, und nicht als Ausstellungsstück. Könnte es nicht sein, dass Sie zufällig zu Hause auch eine „stumme Violine“ haben? Vielleicht ist das bei Ihnen eine Bibel, kostbar eingebunden, in einem Regal Ihrer Bibliothek zur Schau gestellt, in der Sie aber nie lesen. Kennen Sie ihren Ursprung? Wie das Buch zu Ihnen gekommen ist, durch Kauf oder Erbe, tut wenig zur Sache. Aber wer ist der Verfasser, und woher kommt die Botschaft?
Die stumme Violine
Bibelreferenz: Psalm 119,162
Schlagwörter: Annahme des Wortes Gottes, Täter sein, Vernachlässigung der Bibel, Verantwortungslosigkeit, Unverantwortlich
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