C. H. Spurgeon: Ich habe von einer Dame erzählen hören, welche eines Abends, als sie ausgegangen war, von einem Schneegestöber überrascht wurde und so fror, dass sie ausrief: „O, die armen Leute, die kein Geld haben, sich Feuerung zu kaufen, wie müssen sie doch frieren! Ich will doch wenigstens zwanzig Familien Feuerung zusenden, damit sie nicht frieren!“ Aber dann hörte ich sagen, dass sie als sie ihr eignes Heim wieder erreicht hatte und das helle Feuer im Kamin brennen sah, sich setzte, ihre Füße wärmte und ihren vortrefflichen Tee trank und sich dann wieder ganz warm fühlte und zu sich sagte: „Es ist doch wirklich gar nicht so kalt. Ich glaube nicht, das es so nötig ist, Kohlen zu verschenken, wenigstens ist es jetzt noch nicht nötig.“ Das göttliche Wunder ist, dass unser Herr, „ob Er wohl reich ist, doch arm ward um unsretwillen“, und dass Er seine Wonne daran hat, den Armen mitteilen zu können. Der selbst versucht worden ist, hilft den Versuchten, seine eignen Leiden wecken in Ihm den Wunsch, den Leidenden zu helfen.
Auch eine Art des Gebens
Bibelreferenz: 2.Korinther 8,9
Schlagwörter: Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Gutes tun, Güte, Christi Geburt und Menschwerdung, Weihnachten
| Quelle | Spurgeon, C.H.: Das Buch der Bilder und Gleichnisse (Oncken, 1903) |
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| Ort in Quelle | 1700 |
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