Sich an Christus verlieren

Eine Frau aus gutem Hause, die Vorträge des Evangelisten Krupka gehört hatte, bat um eine Unterredung und fing unvermittelt an: „Was sie von uns verlangen ist eigentlich unerhört, dem kann ja kein Mensch nachkommen.“ Auf die Frage, was denn das unmögliche Verlangen wäre, kam prompt die Antwort: „Sie verlangen nicht mehr und nicht weniger als dass ich mich an Christus verliere!“ „Liebe Frau“, erwiderte Krupka, „Sie haben uns verstanden!“ Das meint auch Jesus, wenn er sagt: „Wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.“ Nachdenklich und ernst ging die Frau weg.

Quelle

Haug, Martin: Er ist unser Leben (Verlag von J.F.Steinkopf in Stuttgart, 1941)

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