Entlang der deutsch-französischen Grenze kann man viele Grabsteine mit derselben Aufschrift sehen: „Er starb für Gott und das Vaterland.“ Die einen Aufschriften sind in Französisch und kennzeichnen die Gräber derer, die für Frankreich gekämpft haben, andere sind in Deutsch und kennzeichnen die Gräber derer, die im Kampf für Deutschland ihr Leben verloren. Auf beiden Seiten gab es in den Truppen Personen, die behaupteten Christen zu sein und glaubten Gott wäre auf ihrer Seite, als sie gegeneinander kämpften. Beide Seiten glaubten, ihre Nation würde einen gerechten Krieg führen. Und beide gehorchten bedingunglos den Aufforderungen ihrer politischen und religiösen Führer, die ihnen versicherten, dass sie das Richtige tun. John M. Drescher, „Das Nein meines Gewissens“
„Er starb für Gott und das Vaterland.“
Schlagwörter: Unvereinbarkeit des Christseins mit dem Krieg, Krieg
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