Der unvergleichliche italienische Künstler Michelangelo hatte die Angewohnheit, bevor er sich an seine Bildhauerarbeit begab, eine kleine Lampe an seiner Kopfbedeckung anzubringen, damit nur nicht sein eigener Schatten auf die Statue fiele und ihn daran hinderte, sein Werk zur höchsten Vollendung zu bringen. Oft fällt der Schatten unseres Ichs auf unseren besten Dienst für den Meister, engt dessen Wirkungskraft ein und raubt ihm seinen Ruhm. Es wird deshalb für uns von großem Nutzen sein, die Raffinesse unseres Ichs zu entlarven und das Geheimnis seiner praktischen Kreuzigung aufzudecken.
Der Schatten unseres Ichs
Schlagwörter: Demut, Bescheidenheit, Einfachheit, Egoismus, Ichsucht, Selbstsucht, Ehrgeiz, Hindernisse für gottwohlgefälligen Dienst
Ähnliche Produkte
Jemand, der es auch nicht geschafft hat
Ein Prediger erzählt: Vor einigen Jahren wurde ich gebeten, eine alljährliche Freizeit der Oberklasse des Predigerseminars zu leiten. Es ist…Schlagwörter: Demut | Bescheidenheit | Einfachheit | Stolz | Überheblichkeit | Ehrlichkeit | Wahrhaftigkeit
Wenn Gottes Gnade nicht wäre
Ein berühmter Arzt stand eines Tages vor der Leiche eines hingerichteten Verbrechers. Als er näher zusah, wurde er plötzlich blass…Schlagwörter: Demut | Bescheidenheit | Einfachheit | Gottes Fürsorge | Gottes Schutz | Gottes Bewahrung | Gottes Gnade



Aberglaube / Spiritismus / Wahrsagerei / Zauberei